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Psalm 138

1. Mein ganzes Herz erhebet dich,  / vor dir will ich mein Loblied singen  / und deiner Gnad und Wahrheit Ruhm  / im Heiligtum mein Opfer bringen.  / Denn du erfüllest immerfort  / dein teures Wort, o Gott der Götter.  / So hast du deine Majestät  / aufs höchst erhöht. Du bist mein Retter.

2. Rief ich in meiner Not zu dir,  / so halfst du mir, Ja, du erhörest,  / da du in meiner Pilgerschaft  / mir Mut und Kraft mit Huld gewährest.  / HERR, aller Erdenkön’ge Dank  / wird mit Gesang dich noch erheben,  / Was deines Mundes Wort verspricht,  / wird ihnen Licht und Leben geben,

3. Dann singen sie, dem HERRN geweiht,  / in ihm erfreut, von seinen Wegen,  / wie seines Namens Majestät  / sei hoch erhöht zu ihrem Segen,  / Denn der Erhabne wohnet hoch  / und siehet doch auf Kleine nieder.  / Wer aber hier sich selbst erhebt,  / in Hochmut lebt, ist ihm zuwider.

4. Wenn mir, von Angst und Not umringt,  / das Herz entsinkt, so gibst du Leben,  / Die Linke hält der Feinde Schwarm,  / dein rechter Arm wird Freiheit geben,  / Der HERR führt’s wahrlich aus für mich,  / Ach, wirst du dich bald offenbaren?  / Lass, HERR, da Gnade dich verklärt  / und ewig währt, dein Werk nicht fahren,  / Melodie: 1543 / Genf 1551  / Text: Matthias Jorissen 1793


Dick Sanderman

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