Gebet
Tagesaktuelles Gebet
Gebet
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / ein neues Jahr. / Es ist erst zwei Wochen alt. / Aber es ist keine neue Zeit angebrochen. / Gewiss: Es gibt Neuerungen. //
Bei jeder Industriemesse gibt es die. / Wir werden geradezu überschüttet mit Ideen, die neu sind. / Und gewiss, wer würde sich nicht freuen über Fortschritte - / etwa auf dem Gebiet der Medizin? / Oder auch der Technik? / Der alte Waschtag – wer wollte den wiederhaben? / Und ist ein Computer nicht eine wunderbare Sache, / wenn man daran denkt, / wieviel Arbeit es machte, / Texte im Zeitalter der Schreibmaschine zu vervielfältigen und zu korrigieren? / Und mal schnell eine SMS zu schicken, / ist doch auch ganz gut, oder? // Ja, es ist vieles leichter geworden durch Neuerungen. //
Aber es ist keine neue Zeit angebrochen. Der alte Irrsinn ist immer noch da. / Und die vormals Irrsinnigen sind es auch. / Die Fratze des Bösen zeigt sich ohne Scham und versucht kaum noch, sich zu tarnen. //
Wir haben das Gefühl: Es sind die Falschen stark. / Und die Menschen guten Willens sind schwach. / Es sind die Falschen, / die sich über Regeln des Anstandes hinwegsetzen. / Und die Menschen guten Willens treten auf der Stelle. / Es sind die Falschen, denen es gelingt, Menschen zu verführen. / Und den Menschen guten Willens fällt es schwer, / Herzen zu gewinnen. //
Und doch glauben wir, / dass das Ziel dieser Welt im Lobpreis Deines Namens besteht. / In Deinem Reich, das kommt. / In Deinem Neumachen, / das nicht wieder alt werden kann. / Erhalte in uns diese Zuversicht. / Und lass Gleichnisses Deines Himmelreiches da sein. / Dass allen, die Dich suchen, / das Herz auflebt. / Und dass die Elenden sich freuen. // Amen
Klaus Bröhenhorst
Meike Waechter, Berlin
Gott, / immer wieder sendest du uns aus, / im Sinne deines Sohnes Jesus Christus zu wirken. // Wir danken dir, dass wir dabei, / auf dich vertrauen dürfen, / wie Schafe ihren guten Hirten. / Sei bei uns, auch wenn du uns unter Wölfe schickst - / und hilf uns, zu erkennen, / welche Aufträge du uns anvertraust. // Klug wie die Schlangen sollen wir sein. / Und wir bekennen: / Manchmal halten wir uns selbst für klüger, als wir sind. / Hilf uns zu erkennen, / was klug ist und was nicht - / und hilf uns, Möglichkeiten zu erkennen / und kluge Entscheidungen zu treffen. // Gott, verleih uns auch die Aufrichtigkeit der Tauben: / anderen und vor allem uns selbst gegenüber. / Dass wir uns nicht irgendwo herum winden, / dass nicht giftig wirkt, was wir sagen und tun - / also, dass wir in deinem Geist und bei deinem Auftrag bleiben. // Amen
Jochen Denker
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
Annegret Lambers
Selma Dorn
Catherine MacMillan