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Quasimodogeniti

Gesammelte Materialien für den Gottesdienst

© Pixabay

An Quasimodogeniti feiern reformierte Christen das neue Leben, das mit der Auferstehung Christi beginnt. Wie Neugeborene dürfen sie im Vertrauen auf Gott wachsen und ihren Glauben leben.

Noli me tangere!
Osterpredigt über Joh 20,11-17 für Unberührbare

Ostern beginnt im Johannesevangelium nicht im Fest, sondern im Dunkel, in Trauer und Abstand. Maria begegnet dem Auferstandenen erst, als er sie beim Namen ruft – nicht durch Beweis oder Berührung, sondern durch Anrede und Beziehung.
Der Müden Kraft
Predigt zu Jesaja 40, 26-31 zum Sonntag Quasimodogeniti, 19. April 2020

Hebt eure Augen: Gott erschafft und erhält alles und wird nicht müde; er gibt den Müden Kraft und neue Stärke. Wer auf ihn hofft, gewinnt Flügel wie Adler und wird nicht verzagt.
Gott, es ist lieb, dass du unsere Stimme hörst
Gottesdienst am Küchentisch. Am Sonntag Quasimodogeniti 11. April 2021

Von Kathrin Oxen
In aller Herrgottsfrühe
Predigt über Joh 21,1-14 (Quasimodogeniti)

Nach Jesu Tod gehen die Jünger zurück zum Fischfang und fangen nichts. Am See erscheint der Auferstandene, führt zum reichen Fang und Mahl; sie erkennen: Es ist der Herr.
Kaum zu glauben
Predigt zu Joh 21, 1-14 (Quasimodogeniti)

Nach der Auferstehung erscheint Jesus den Jüngern am See, schenkt ihnen einen wundersamen Fang und teilt mit ihnen das Mahl; die Erzählung betont nicht das Wunder, sondern den Glauben, der Leben schenkt.
Psalm 116: Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes.
Quasimodogeniti

Wir erfahren die Macht der Auferstehung, wenn jemand unsere Einsamkeit sieht und uns behutsam aus ihr heraushilft, wenn sich der eiserne Ring von der Brust löst, den Angst und Trauer geschmiedet haben.
Sehen und fühlen
Predigt zu Joh 20,19–20 (21–23) 24–29 in der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Hildesheim am 7. April 2024 (Quasimodogeniti)

Die Jünger sitzen voller Angst hinter verschlossenen Türen, als der Auferstandene plötzlich in ihre Mitte tritt und ihnen Frieden zuspricht. Was aber trägt den Glauben, wenn Sehen keine Option mehr ist?
Vom Unterschied zwischen Kraft und Gewalt
Lesegottesdienst zu Quasimodogeniti

„Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft“ – dieses Wort aus Jesaja 40 ist ein Bild für geduldiges, aktives Vertrauen auf Gottes Verheißung. Diese Kraft ist kein Machwerk, sondern Gottes Gabe, die Menschen trägt, aufrichtet und über Resignation und Ohnmacht hinausführt – bis hin zur Osterhoffnung in Christus.