BildBibelPsalmWortklaubereiChronikGebetImpulsProvokationGlaubensfragenImpressum und ArchivDatenschutz InstagramWas ist das?
weiter ...

Psalm 32

1. O wohl dem Menschen, dem die Schuld vergeben,  / der nicht vor seinem Richter muss erbeben  / und dessen schwere Schuld an Leib und Seel  / nicht angerechnet wird, dass sie nicht quäl.  / So lange ich verschwieg all meine Sünden,  / konnt ich nie Trost, mein Herz nie Ruhe finden.  / HERR, Tag und Nacht lag auf mir deine Hand  / wie eine Last und wie der Fessel Band.

2. Doch als ich meine Missetat bekannte  / und meine Sünden alle vor dir nannte  / und nichts verschwieg, vergab, HERR, deine Huld  / mir Missetat und alle Sündenschuld.  / Durch deine Gnade werden, HERR, die Deinen  / zur rechten Zeit getrost vor dir erscheinen.  / Ob dann die Flut auch alle Dämme bricht:  / Wer bei dir ist, an den gelangt sie nicht.

3. Ich flieh zu dir in drohenden Gefahren,  / du bist mein Schutz, wirst mich vor Angst bewahren;  / dass ich errettet fröhlich dir lobsing  / und dankerfüllt dir Ruhm und Ehre bring.  / Stets soll mein Mund, HERR, deine Gnade preisen.  / Du sprichst zu mir: Ich will dich unterweisen,  / geh unbesorgt und achte stets auf mich,  / ich zeig den Weg, mein Auge leitet dich.

4. Der Sünder häuft sich selber Schmerz auf Schmerzen.  / Wer aber Gott gehorcht von ganzem Herzen,  / wer auf ihn hofft und wartet mit Geduld,  / ja, den umfängt, den krönet seine Huld.  / Der HERR ist nahe allen seinen Knechten,  / drum freuet euch des HERREN, ihr Gerechten,  / die ihr ihm dient und grades Herzens seid:  / Lobsinget ihm! Sein Dienst ist Seligkeit.  / Melodie: Straßburg 1539 / Genf 1551  / Text: nach August Ebrard 1852


Dick Sanderman

Ihr Browser kann dieses Tondokument nicht wiedergeben.
Sie können es unter Audio-File abrufen.