BildBibelPsalmWortklaubereiChronikGebetImpulsProvokationGlaubensfragenImpressum und ArchivInstagramWas ist das?Datenschutz
weiter ...

Psalm 145

1. Mein König und mein Gott, mein höchstes Gut,  / dich will ich hoch erhöhn mit frohem Mut.  / Ich rühme deinen Namen allezeit,  / von Tag zu Tag und bis in Ewigkeit.  / Der HERR ist groß, und ihm gebühret Ehre,  / ihn fasst kein Geist. Auf, gebt ihm Ruhm und Ehre!  / Ihr Kinder, preiset seiner Hände Werke,  / rühmt euren Kindern seine Macht und Stärke.

2. Je mehr ich dich, o Majestät, betracht,  / je mehr ich mich verlier in deiner Pracht.  / Wenn hier mein Auge deine Wunder sieht,  / so bet ich an und singe dir mein Lied.  / Auch will ich froh, HERR, deine Größ erheben,  / wo alles dir will Macht und Ehre geben.  / Die ganze Welt soll deine Güte loben,  / dein heilig Recht werd überall erhoben.

3. Der Erdkreis stimm mit vollen Chören an  / und rühme laut, was Gott an uns getan.  / Denn gnädig und barmherzig ist der HERR,  / geduldig und von großer Güt ist er.  / Gott ist allein wohltätig, gütig allen,  / sieht sein Geschöpf und trägt’s mit Wohlgefallen.  / Es lebt und webt in seiner Huld und Stärke,  / der HERR erbarmt sich aller seiner Werke.

4. Was du erschufst, rühmt, HERR, dich nah und fern,  / dich preisen alle deine Heilgen gern  / und singen laut von deines Reiches Pracht,  / und ihr Gespräch ist deine hohe Macht.  / Sie sehn in dir, was sie sonst nirgends finden,  / drum brennt ihr Herz, den Menschen zu verkünden  / die Herrlichkeit und Pracht in deinem Reiche,  / dass keine Macht, HERR, deiner Allmacht gleiche. 

5. Dein Reich ist aller Ewigkeiten Reich.  / Wer wäre dir an ewger Herrschaft gleich?  / Du richtest die Gebeugten wieder auf  / und stärkest den, der fallen will, zum Lauf.  / Auf dich sehn aller Augen, du gibst weise  / zur rechten Zeit auch allen ihre Speise,  / tust deine Hand wohltätig auf uns allen  / und sättigst, was da lebt, mit Wohlgefallen.

6. Was er auch tut, stets bleibt der HERR sich treu,  / und seine Huld ist alle Morgen neu.  / Wer zu ihm schreit, dem ist er gnädig nah,  / rufst du mit Ernst, gleich ist dein Helfer da.  / Denn wer ihn liebt, wird fest und sicher stehen,  / wer ihn vergisst, muss wie ein Hauch vergehen.  / Mein Mund soll stets sein Lob mit Freuden singen,  / mit allem, was da lebt, ihm Dank darbringen.  / Melodie: Genf 1562  / Text: nach Matthias Jorissen 1793


Dick Sanderman

Ihr Browser kann dieses Tondokument nicht wiedergeben.
Sie können es unter Audio-File abrufen.