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Psalm 1

1. Wohl dem, der sich an Gottes Weisung hält  / und nicht an Menschen, denen es gefällt,  / sich spöttisch gegen Gott zu überheben  / und eigenmächtig nur sich selbst zu leben.  / Wohl dem, der sich in Gottes Wort versenkt,  / es liebgewinnt und Tag und Nach bedenkt.

2. Für den sorgt Gott, dass es ihm wohlergeht  / wie einem Baum, der nah am Wasser steht.  / Er welkt nicht, frisch und grün sind seine Blätter,  / und festverwurzelt trotzt er Wind und Wetter.  / Gesegnet wie ein Baum, der Früchte bringt,  / ist solch ein Mensch, und was er tut, gelingt. 

3. Die Selbstgerechten aber bleiben nicht.  / Ihr Lebensweg steht unter dem Gericht.  / Sie müssen wie die Spreu im Wind verwehen  / und in der Gottesferne untergehen.  / Doch wer nach Gott fragt, ihm gehorcht und dankt,  / ist auf dem Weg, der an das Ziel gelangt.  / Melodie: Straßburg 1539 / Genf 1551  / Text: Detlev Block 1990


Chormusik zum Genfer Psalter, Berliner Domkantorei

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