Donnerstag 12. November 2020
Römer 3,9-20
9 Was gilt nun? Haben wir einen Vorteil? Nein, nicht unbedingt. Vorher haben wir ja die Anklage erhoben, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, 10 wie geschrieben steht: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer, 11 da ist keiner, der Verstand hätte, da ist keiner, der Gott suchte. 12 Alle sind sie vom Weg abgekommen, allesamt taugen sie nichts; da ist keiner, der sich in Güte übte, keiner, auch nicht einer. 13 Ein offenes Grab ist ihr Schlund, mit ihrer Zunge verbreiten sie Lug und Trug, Natterngift bergen ihre Lippen. 14 Ihr Mund ist voller Fluch und Bitterkeit, 15 rasch sind ihre Füsse bereit, Blut zu vergiessen, 16 Verwüstung und Elend säumen ihre Wege, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht. 18 Gottesfurcht gilt nichts in ihren Augen. 19 Wir wissen aber: Was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die mit dem Gesetz leben, damit jeder Mund gestopft werde und alle Welt schuldig sei vor Gott. 20 Denn es gilt ja: Durch das Tun dessen, was im Gesetz geschrieben steht, wird kein Mensch vor ihm gerecht werden; denn durch das Gesetz kommt es bloss zur Erkenntnis der Sünde. tvz