Psalm
Psalmmelodien zum Mitsingen und -summen
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. Der hohen Himmel Chor trägt Gottes Ehre vor, / erzählt von seiner Macht. Ihn preist mit Jubelruf / das Werk, das er erschuf, des Firmamentes Pracht. / Tag kündet Tag erregt, von Gottes Glanz bewegt, / sein Lob mit hellem Munde. Nacht offenbart der Nacht / von dem, der sie gemacht, geheimnisvolle Kunde.
2. Zu Gottes ewgem Ort steigt ohne Sprach und Wort / der Schöpfung Lobgesang. Von Menschen ungehört / erhebet sich und ehrt ihn reiner Töne Klang. / In alle Lande dringt, was ihre Stimme singt. / Ihr Schall geht ohne Wende bis an der Welten Saum, / füllt aller Zeiten Raum, kennt weder Halt noch Ende.
3. Er hat der Sonn ein Zelt am Himmel aufgestellt, / darin sie ruht zur Nacht. Wie sein Gemach zum Fest / ein Bräutigam verläßt, strahlt ihres Aufgangs Pracht. / Sie freut sich, ihre Bahn von Ost zum Ozean / stark wie ein Held zu ziehen. Von ihrem Licht erhellt / kann in der ganzen Welt nichts ihrer Glut entfliehen.
4. Des HERRN Gesetz ist gut. Es macht der Seele Mut. / Sein Zeugnis ist gewiß. Der Unverständgen Sinn / lenkt es zur Weisheit hin aus tiefer Finsternis. / Des HERRN Gebot erfreut das Herz zu jeder Zeit / mehr als des Goldes Menge, macht unsre Augen hell, / ist aller Wahrheit Quell, bleibt in der Zeiten Länge.
5. HERR, durch dein heilges Recht läßt warnen sich dein Knecht, / folgt deiner Weisung gern. Denn wer sie hält und ehrt, / dem wird gewiß gewährt der große Lohn des HERRN. / Doch, ach, wer merkt und sieht mit wissendem Gemüt / auch die verborgnen Sünden? Von unbewußter Tat / laß, HERR, durch deine Gnad mich in die Freiheit finden!
6. HERR, dein Knecht bewahr vor Frevlern immerdar, / leit mich nach deinem Rat, daß ich unsträflich sei / und immer bleibe frei von großer Missetat. / Laß wohlgefallen dir, was ich geredet hier, / gefleht in deinem Namen. Mein Herzenswort erhör! / Du bist mein Fels, o HERR, und mein Erlöser. Amen.
Melodie: Genf 1562 / Text: nach Matthias Jorissen (1793)
salm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1,2,4
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. Wie der Hirsch bei schwülem Wetter / Schmachtend nach der Quelle schreit, / also schreit zu dir, mein Retter, / meine Seel in Druck und Leid. / Ja, nach Gott nur dürstet mich, / Lebensquell, wo find ich dich? / O wann wird ich vor dir stehen / Und dein herrlich Antlitz sehen?
2. Tränen sind bei Nacht und Tage / meine Speise, da der Spott / tief mich kränket mit der Frage: / "Wo ist nun in Not dein Gott"? / HERR, ich leide, weil ich seh, / daß ich nicht wie früher geh / unter Dank und Jubelchören, / dich in Zion zu verehren.
3. Seele, wie so sehr betrübet, / wie ist dir in mir so bang? / Harr auf Gott, der jetzt dich übet, / harr auf ihn, es währt nicht lang, / dann entspringt aus Druck und Leid / Freud und große Herrlichkeit. / Ich will meinen Heiland loben, / ewig werd mein Gott erhoben!
4. Wenn ich merk auf Gottes Güte, / die er jeden Tag mir zeigt, / das erhebet mein Gemüte, / unter meiner Last gebeugt. / Oft besing ich in der Nacht / seine Liebe, seine Macht, / und ich bete nicht vergebens / zu dem Gotte meines Lebens.
5. O mein Gott, mein Fels, wie lange / willst du denn vergessen mich? / Macht mir doch mein Feind so bange, / und voll Leid und Schmerz bin ich. / Mir bereitet's Qual und Pein, / wenn die Spötter täglich schrein: / Wo ist Gott, auf den du bautest, / dem du allzeit vertrautest?
6. Seele, wie so sehr betrübet, / wie ist dir in mir so bang? / Harr auf Gott, der jetzt dich übet, / harr auf ihn, es währt nicht lang, / dann entspringt aus Druck und Leid / Freud und große Herrlichkeit. / Ich will meinen Heiland loben, / ewig wird mein Gott erhoben!
Melodie: Genf 1562 / Text: nach Matthias Jorissen (1793)
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1,2,4,6
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. HERR, du bist von Geschlechte zu Geschlechte / Die sichre Zuflucht aller deiner Knechte, / der du gewesen, Gott, vor aller Zeit. / Du warest vor den Bergen und der Erde, / bevor die Welt erschaffen durch dein: Werde! / Du bist von Ewigkeit zu Ewigkeit.
2. Du legst den Menschen, Staub zum Staube, nieder / und sprichst: Ihr Menschenkinder, kommet wieder! / Denn tausend Jahre sind ein Tag vor dir, / ein kurzes Gestern, einer Nachtwach Stunden. / Du raffst sie weg, sie sind wie Schlaf verschwunden, / wie Gras im Tau des Morgens blühen wir.
3. Am Morgen blüht es auf und sprosset wieder, / am Abend sinkt es schon zur Erde nieder, / es liegt verwelkt am Boden und verdorrt. / So sind wir alle mit dem Tod umgeben. / Dein heilger Zorn verzehret unser Leben, / dein Odem scheucht uns unaufhaltsam fort.
4. Du stellest unsre Sünden zum Gerichte / ins helle Licht vor deinem Angesichte, / und was verborgen ist, vor deinen Thron. / Durch deinen Zorn zerrinnen unsre Zeiten, / wir sehen Jahr um Jahr uns schnell entgleiten, / ja, wie ein Seufzer fliehen sie davon.
5. Nur siebzig Jahre währet unser Leben, / und manchmal sind uns achzig Jahr gegeben, / was köstlich schien, trug mit sich Müh und Leid. / Es fähret schnell dahin, als ob wir flögen. / Gott, wer beherzigt deines Zorns Vermögen, / wer fürchtet dich in deiner Heiligkeit?
6. Lehr uns mit ernstem Sinn die Tage zählen, / mit weisem Herzen deinen Dienst erwählen: / HERR, kehre wieder, deinem Volk ist bang. / Erquick und stärk uns zu der Wallfahrt Mühe / Mit deinen Gnaden in der Morgenfrühe, / so rühmen wir und freun uns lebenslang!
7. Nach langer Not erfreue nun die Deinen, / laß deine Herrlichkeit an uns erscheinen, / auch unsre Kinder nimm mit Ehren an. / HERR, unser Gott, laß uns zu allen Zeiten / durch deine Huld und Freundlichkeit geleiten, / und segne du, was unsre Hand begann!
Melodie: Genf 1562 / Text: nach Matthias Jorissen (1793)
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1,2,5,6
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. Der Böse redet stolz sich ein, / daß Gottesfurcht sei Wahn und Schein, / daß Gott darauf nicht achtet. / Dann rühmt er, dann gefällt er sich, / wenn er geheim und öffentlich / nach Freveltaten trachtet. / Sein Denken ist Vermessenheit, / sein Wort und Tat Gottlosigkeit, / und nimmer sinnt er Gutes. / Des Nachts erdenkt er seinen Plan, / schafft sich am Tage freie Bahn, / wirkt Unheil frohen Mutes.
2. HERR, deine Güt und Wahrheit steht, / so hoch und weit der Himmel geht, / dein Recht steht ohne Wanken. / Ist dein Gericht ein Abgrund mir, / so müssen Mensch und Vieh doch dir / für deine Hilfe danken. / Wie teur ist deine Güte! Du, / du gibst den Menschenkindern Ruh / in deiner Flügel Schatten, / wo du aus Freudenströmen tränkst, / die Güter deines Hauses schenkst / und hoch erquickst die Matten.
3. Bei dir fließt unser Lebensquell, / in deinem Lichte sehn wir hell, / wir können sonst nicht sehen. / Laß über deiner Kinder Schar / dein Recht und Gnade immerdar / als Schild und Sonne stehen. / Kein stolzer Fuß zertrete mich, / nie rühm die Hand des Frevlers sich, / daß sie mich stoß danieder. / Die Bösen stürzt ihr böser Sinn, / seht, die Verbrecher sinken hin / und kehren nimmer wieder.
Melodie: Genf 1562 / Text: nach Matthias Jorissen (1793)
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1-3
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. Ich rühm den HERRN allein, / er ist derselbe, der er war. / Sein Lob soll jetzt und immerdar / in meinem Munde sein. / Er liebt sein Eigentum. / Bedrängte hört's, freut euch des HERRN! / Ja, danket ihm: Er hilft so gern. / Der HERR ist unser Ruhm.
2. Lobt, lobt den Ewigen! / Er zeigt in seiner Größe sich. / Kommt, lasset uns gemeinschaftlich / jetzt seinen Ruhm erhöhn! / Er hält mich immer fest, / ich sucht und fand ihn, meinen Gott. / Seht, wie er bald aus aller Not, / aus aller Furcht erlöst.
3. Die immer auf ihn schaun, / empfangen von ihm Trost und Licht. / Scham decket nie ihr Angesicht, / weil sie auf Gott vertraun. / Rief je ein Elender, / der HERR erhörte seine Stimm, / aus allen Nöten half er ihm, / und wer hilft so wie er?
4. Freund Gottes, du kannst ruhn, / denn Engel Gottes lagern sich / rings um dich her und sehn auf dich. / Was kann ein Mensch dir tun? / Kommt alle, schmeckt und schaut, / wie freundlich der Erbarmer sei, / ja, seine Güt ist täglich neu. / Wohl dem, der auf ihn traut!
5. Kommt her, ihr Kinder, hört, / versammelt euch um euren Freund, / da er's mit euch am besten meint, / der Gottesfurcht euch lehrt.
Wer Lust zum Leben hat, / hält sich von allem Bösen fern, / tut Gutes nach dem Wort des HERRN, / sucht Frieden, jagt ihm nach.
6. Wenn die Gerechten schrein, / so hört's der HERR, er hilft vom Tod / und rettet sie aus aller Not, / das kann der HERR allein. / Ja, er ist immer nah, / wo er zerbrochne Herzen sieht / und ein zerschlagenes Gemüt, / gleich ist sein Trost auch da.
7. Der Fromme leidet viel, / doch schenkt der HERR in allem Kraft / und führt ihn in der Pilgerschaft / durch Leiden hin zum Ziel. / Wer seine Hoffnung baut / allein auf Gott, der sieht ihn groß. / Der HERR spricht ihm Gerichte los, / den, der auf ihn vertraut.
Melodie: Genf 1562 / Text: nach Matthias Jorissen (1793)
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1,3,4,5
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. HERR, unser Gott, dein Name sei gepriesen! / Wie hast du groß und herrlich dich erwiesen! / Die ganze Welt erzählt von deiner Macht, / des Himmels Glanz verkündet deine Pracht.
2. Aus Kindermund, ja, aus des Säuglings Lallen / läßt du dein Lob vor aller Welt erschallen, / beschämst den Feind, der deine Schöpfung stört / und gegen dich vergeblich sich empört.
3. Seh ich ringsum die Himmel ausgebreitet, / seh Mond und Stern von deiner Hand bereitet: / Was ist der Mensch, daß seiner du gedenkst, / des Menschen Kind, daß du ihm Gnade schenkst?
4. Fast bis zum Glanz der Engel, die sich loben, / hast du ihn, HERR, zu dir emporgehoben, / du hast mit Macht und Würde ihn belehnt, / sein Haupt mit Ehr und Herrlichkeit gekrönt.
5. Du machtest ihn zum König deiner Erde, / daß er mit dir des Lebens Hüter werde. / Du gabest ihm die Tiere ringsumher, / der Vögel Schwarm, die Fische tief um Meer.
6. HERR, unser Gott, dein Name sei gepriesen! / Wie hast du groß und herrlich dich erwiesen! / Du, du allein bist Gott in Ewigkeit. / Wir loben dich jetzt und zu aller Zeit.
Melodie: Genf 1562 / Text: nach Matthias Jorissen (1793)
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1-4
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. Erhebet er sich, unser Gott, / seht, wie verstummt der Feinde Spott, / und wie sie vor ihm fliehen. / Sein majestätisch strenger Blick / treibt, die ihn hassen, weit zurück, / zerstreut all ihr Bemühen. / Seht, ihre Herrlichkeit vergeht. / Sie sind wie Rauch im Wind verweht, / umsonst ist ihr Beginnen. / Wie Wachs beim Feuer schmilzt da hin, / so muß der Bösen Stolzer Sinn / vor Gottes Blick zerrinnen.
2. Die Frommen stehen hier erfreut / bei Gottes hoher Herrlichkeit / vor seinem Angesichte, / voll Freude dringen sie hervor / und hüpfen alle hoch empor, / bestrahlt von seinem Lichte. / Lobsinget Gott, die ihr ihn seht, / lobsinget seiner Majestät, / macht Bahn ihm, der da fähret / mit Hoheit durch die Wüste hin. / HERR ist sein Nam, erhebet ihn, / jauchzt laut, die ihr ihn ehret!
3. Der HERR, der dort im Himmel wohnt / und hier im Heiligtume thront, / will unser stets gedenken, / will unsrer Waisen Vater sein, / will unsrer Witwen Richter sein, / und keiner darf sie kränken. / Er ist es, der Verlaßne liebt / und ihnen eine Wohnung gibt / nach einer langen Irre. / Er macht sein Volk aus Banden los, / er macht es reich, er macht es groß, / Setzt Sünder in die Dürre.
4. Du gabst von deinem Thron Befehl, / erlöstest dein Volk Israel, / du stiegst von deinem Sitze, / o Gott, herab ins Rote Meer, / gingst vor uns in der Wüste her / und bliebst an unsrer Spitze. / Da zitterte der Erdenball, / die Himmel bebten überall, / von Furcht vor Gottes Stärke. / Der Sinai verlor den Stolz, / der Fels erzitterte und schmolz. / Seht Gottes Wunderwerke!
5. Ob Erd und Himmel vor dir hebt, / vor deiner Macht in ängsten schwebt, / wohnt doch dein Volk in Frieden. / Du öffnest deine milde Hand, / und Regen tränkt das dürre Land, / stärkt und erquickt die Müden. / HERR, deine Güte wird allein / die Zuflucht deiner Herde sein. / Du selber bist ihr Leben, / brichst ihnen Tag für Tag das Brot / und wirst den Armen in der Not / aus deiner Fülle geben.
6. Anbetung, Ehre, Dank und Ruhm / sei unserm Gott im Heiligtum, / der Tag für Tag uns segnet, / dem Gott, der Lasten auf uns legt, / doch uns mit unsern Lasten trägt / und uns mit Huld begegnet. / Sollt ihm, dem HERRN der Herrlichkeit, / dem Gott vollkommner Seligkeit, / nicht Ruhm und Ehr gebühren? / Er kann, er will, er wird in Not / vom Tode selbst und durch den Tod / uns zu dem Leben führen.
7. Durch deines Gottes Huld allein / kannst du geführt und sicher sein, / mein Volk, sieh seine Werke! / HERR, führ an uns und unserm Haus / dein Heil, dein Werk in Gnaden aus, / nur du bist unsre Stärke! / Dann sehen Herrscher deinen Ruhm / und werden in dein Heiligtum / dir ihre Gaben bringen, / sich dir, dem wahren Gottes weihn, / in deiner Gnade sich erfreun / und deinen Ruhm besingen.
8. Ihr Königreiche in der Welt, / lobsinget Gott, der euch erhält, / lobsinget seiner Ehre! / Sein Himmel steht von Anfang schon, / dort hat er ewig seinen Thron, / fahrt über Land und Meere. / Hörts doch, wenn seine Stimm ergeht, / er redet laut mit Majestät, / gebt Ehre ihm und Stärke! / Seht, groß ist Gott in Israel / und mächtig tönet sein Befehl / am Himmel, seinem Werke.
9. Gott, machtvoll in dem Heiligtum, / wie königlich strahlt hier dein Ruhm, / wir fallen vor dir nieder. / Der HERR ist Gott, der HERR ist Gott, / der HERR ist seines Volkes Gott, / und er erhebt uns wieder. / Wie er sein Volk so zärtlich liebt, / den Schwachen Kraft und Stärke gibt! / Kommt, heiligt seinen Namen! / Sein Auge hat uns stets bewacht, / ihm sei Anbetung, Ehr und Macht! / Gelobt sei Gott! Ja, Amen.
Melodie: Genf 1562 / Text: nach Matthias Jorissen (1793)
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1-9
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. Auf, ihr hohen Mächte, seht / unsers Gottes Majestät. / Kündet seiner Hoheit Pracht, / auf, erhebet seine Macht. / Preist ihn! Euer Lob vermehre / rühmend seines Namens Ehre! / Kommt, vor ihm euch zu verneigen / und ihm Ehrfurcht zu bezeigen.
2. Wie des Donners Grollen hallt / seine Stimme mir Gewalt. / Tiere fürchten sich und fliehn, / hohe Bäume fallen hin. / Nichts auf Erden kann bestehen, / alles muß vor ihm vergehen. / Selbst der Berge Haupt erzittert, / wenn er Land und Meer erschüttert.
3. Herrlich ist der HERR!, ruft aus / jede Stimm in seinem Haus. / Auf der Urzeit Fluten wohnt / Dort der HERR, der ewig thront. / Er ist König aller Zeiten, / herrscht bis in die Ewigkeiten. / Er wird seinem Volke geben / Heil und Frieden, Kraft und Leben.
Melodie: Genf 1562 / Text: nach Matthias Jorissen (1793)
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1-3
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. Halleluja Gott dem HERRN! O, er ist doch keinem fern! / Bringt Anbetung, Preis und Ruhm / ihm in seinem Heiligtum! / Lobet ihn im Himmel droben, / lobt, was er hervorgebracht, / lobt die Wunder seiner Macht! / "Er ist Gott!" soll alles loben!
2. Lobt ihn mit Posaunenklang / zu dem freudigen Gesang. / Psalter, Harfen, lobet viel / mit der Saiten frohem Spiel. / Schlagt die Pauken, führt den Reigen, / klingen laßt der Flöte Ton. / Ist erhöht sein Lob auch schon, / immer soll es höher steigen.
3. Auch ihr Cymbeln, euer Schall / soll erwecken überall / Gottes Lob, das Lob des HERRN. / O ihr Menschen, ihr sollt gern / eurem Gott das Loblied bringen. / Ihm soll alles früh und spat, / alles, was nur Odem hat, / ewig Halleluja singen.
Melodie: Genf 1562 / Text: nach Matthias Jorissen (1793)
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1-3
Die Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin singt diese Psalmen einstimmig – so wie es den ursprünglichen Intentionen Calvins entspricht – und in deutscher Sprache, wobei Übertragungen aus verschiedenen Jahrhunderten Verwendung finden.
1. Singt, singt dem HERREN neue Lieder! / Er ist's allein, der Wunder tut. / Seht, seine Rechte sieget wieder, / sein heilger Arm gibt Kraft und Mut. / Wo sind nun alle unsre Leiden? / Der HERR schafft Ruh und Sicherheit, / er selber offenbart den Heiden / sein Recht und seine Herrlichkeit.
2. Der HERR gedenkt an sein Erbarmen, / und seine Wahrheit stehet fest. / Er trägt sein Volk auf seinen Armen / und hilft, wenn alles uns verläßt. / Bald schaut der ganze Kreis der Erde, / wie unsers Gottes Huld erfreut. / Gott will, daß sie ein Eden werde, / rühm, Erde, Gottes Herrlichkeit!
3. Frohlocket, jauchzet, rühmet alle, / erhebet ihn mit Lobgesang! / Sein Lob tön im Posaunenschalle, / in Psalter-und in Harfenklang! / Auf, alle Völker, jauchzt zusammen! / Gott macht's, daß jeder jauchzen kann. / Sein Ruhm, ein Lob muß euch entflammen. / Kommt, betet euren König an!
4. Das Weltmeer brause aller Enden, / jauchzt, Erde, Menschen, jauchzt vereint. / Die Ströme klatschen wie mit Händen, / ihr Berge hüpft, der HERR erscheint. / Er kommt, er naht sich, daß er richte / den Erdkreis in Gerechtigkeit / und zwischen Recht und Unrecht schlichte, / des sich die Unschuld ewig freut.
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1,3,4,5
Psalm der Woche / Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin, unter der Leitung von Kilian Nauhaus / Strophe 1-4
