Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Hier finden Sie täglich einen biblischen oder deuterokanonischen Text in nur einem Satz: Es handelt sich um eine weisheitliche Gattung, die hebräisch mashál, griechisch apóphthegma, lateinisch senténtia und deutsch Sinnspruch heisst. Wie weltweit in Sprichwörtern konzentriert sich in solchen Sätzen Lebenserfahrung als Weisheit, die man, wenn sie überzeugt, auswendig weiss und mündlich weitersagt. Weisheit verweist auf die göttliche Weltordnung in allem und jedem. Biblisch findet sie sich natürlich in Weisheitsbüchern wie Sprüche, Qohelet und Hiob, deuterokanonisch bei Sirach und Weisheit. Spruchweisheit kommt aber zitiert überall vor, auch im Neuen Testament.
Wir danken dem Theologischen Verlag TVZ für die Texte.Lizenz: CC-BY-SA 4.0
Psalm 33
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
1 Jubelt, ihr Gerechten, dem HERRN, den Aufrichtigen ist der Lobgesang Freude. 2 Preist den HERRN mit der Leier, spielt ihm auf zehnsaitiger Harfe. 3 Singt ihm ein neues Lied, schlagt die Saite mit Jubelklang. 4 Denn das Wort des HERRN ist gerecht und all sein Tun verlässlich. 5 Er liebt Gerechtigkeit und Recht, von der Gnade des HERRN ist die Erde voll. 6 Durch das Wort des HERRN sind die Himmel gemacht und durch den Hauch seines Mundes ihr ganzes Heer. 7 Er fasst das Wasser des Meeres wie mit einem Damm, in Kammern legt er die Fluten. 8 Alle Länder, fürchtet den HERRN, zittern sollen vor ihm alle, die den Erdkreis bewohnen. 9 Denn er ist es, der sprach, und es geschah, der gebot, und es stand da. 10 Der HERR vereitelt den Ratschluss der Nationen, macht zunichte die Pläne der Völker. 11 Der Ratschluss des HERRN bleibt ewig bestehen, die Pläne seines Herzens von Generation zu Generation. 12 Wohl der Nation, deren Gott der HERR ist, dem Volk, das er sich zum Erbteil erwählt hat. 13 Vom Himmel herab blickt der HERR, sieht alle Menschen. 14 Von der Stätte, da er thront, schaut er auf alle, die die Erde bewohnen, 15 er, der ihnen allen das Herz gebildet, der achthat auf alle ihre Werke. 16 Keine Hilfe ist dem König das grösste Heer, der Held wird nicht gerettet durch grösste Kraft. 17 Trügerische Hilfe ist das Ross, und mit all seiner Stärke rettet es nicht. 18 Seht, das Auge des HERRN ruht auf denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade harren, 19 dass er vom Tod ihr Leben errette und sie am Leben erhalte, wenn sie Hunger leiden. 20 Unsere Seele wartet auf den HERRN, er ist unsere Hilfe und unser Schild. 21 Über ihn freut sich unser Herz, auf seinen heiligen Namen vertrauen wir. 22 Deine Gnade, HERR, sei über uns, denn wir harren auf dich.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Ex 12,49
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
49 Ein und dieselbe Weisung gilt für den Einheimischen und für den Fremden, der in eurer Mitte weilt.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Mt 15,21-28
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
21 Und Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegend von Tyrus und Sidon zurück. 22 Und da kam eine kanaanäische Frau aus jenem Gebiet und schrie: Hab Erbarmen mit mir, Herr, Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon furchtbar gequält. 23 Er aber antwortete ihr mit keinem Wort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Stell sie zufrieden, denn sie schreit hinter uns her! 24 Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. 25 Doch sie kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! 26 Er antwortete: Es ist nicht recht, den Kindern das Brot wegzunehmen und es den Hunden hinzuwerfen. 27 Sie sagte: Stimmt, denn die Hunde fressen ja ohnehin von den Brotbrocken, die vom Tisch ihrer Herren fallen. 28 Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist gross! Dir geschehe, wie du willst. Und von Stund an war ihre Tochter geheilt.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Dtn 26,1-15
1 Und wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, als Erbbesitz gibt, und wenn du es in Besitz nimmst und dich darin niederlässt, 2 dann sollst du etwas von der ersten Ernte aller Früchte des Bodens nehmen, die du einbringen wirst von deinem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt, und du sollst es in einen Korb legen, und du sollst an die Stätte gehen, die der HERR, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. 3 Und du sollst zu dem Priester gehen, der zu jener Zeit dort sein wird, und zu ihm sprechen: Ich bezeuge heute dem HERRN, deinem Gott, dass ich in das Land gekommen bin, das uns zu geben der HERR unseren Vorfahren geschworen hat. 4 Und der Priester soll den Korb aus deiner Hand nehmen und ihn vor den Altar des HERRN, deines Gottes, stellen. 5 Dann sollst du bekennen und vor dem HERRN, deinem Gott, sprechen: Ein verlorener Aramäer war mein Vater, und er zog hinab nach Ägypten und blieb dort als Fremder mit wenigen Leuten, und dort wurde er zu einer grossen, starken und zahlreichen Nation. 6 Die Ägypter aber behandelten uns schlecht und unterdrückten uns und auferlegten uns harte Arbeit.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
1 Und wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, als Erbbesitz gibt, und wenn du es in Besitz nimmst und dich darin niederlässt, 2 dann sollst du etwas von der ersten Ernte aller Früchte des Bodens nehmen, die du einbringen wirst von deinem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt, und du sollst es in einen Korb legen, und du sollst an die Stätte gehen, die der HERR, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. 3 Und du sollst zu dem Priester gehen, der zu jener Zeit dort sein wird, und zu ihm sprechen: Ich bezeuge heute dem HERRN, deinem Gott, dass ich in das Land gekommen bin, das uns zu geben der HERR unseren Vorfahren geschworen hat. 4 Und der Priester soll den Korb aus deiner Hand nehmen und ihn vor den Altar des HERRN, deines Gottes, stellen. 5 Dann sollst du bekennen und vor dem HERRN, deinem Gott, sprechen: Ein verlorener Aramäer war mein Vater, und er zog hinab nach Ägypten und blieb dort als Fremder mit wenigen Leuten, und dort wurde er zu einer grossen, starken und zahlreichen Nation. 6 Die Ägypter aber behandelten uns schlecht und unterdrückten uns und auferlegten uns harte Arbeit.
7 Da schrien wir zum HERRN, dem Gott unserer Vorfahren, und der HERR hörte unser Schreien und sah unsere Unterdrückung, unsere Mühsal und unsere Bedrängnis. 8 Und der HERR führte uns heraus aus Ägypten mit starker Hand und ausgestrecktem Arm, mit grossen und furchterregenden Taten, mit Zeichen und Wundern, 9 und er brachte uns an diesen Ort und gab uns dieses Land, ein Land, in dem Milch und Honig fliessen. 10 Und nun sieh, ich bringe die erste Ernte von den Früchten des Bodens, den du, HERR, mir gegeben hast. - Und du sollst sie vor den HERRN, deinen Gott, legen und dich niederwerfen vor dem HERRN, deinem Gott, 11 und sollst dich freuen über all das Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deinem Haus gegeben hat, du und der Levit und der Fremde bei dir. 12 Wenn du im dritten Jahr, dem Zehntjahr, den ganzen Zehnten deines Ertrags vollständig entrichtet und ihn dem Leviten, dem Fremden, der Waise und der Witwe gegeben hast, damit sie sich davon satt essen in deinem Ort, 13 dann sollst du vor dem HERRN, deinem Gott, sprechen: Ich habe das Geweihte aus dem Haus weggebracht und es dem Leviten und dem Fremden, der Waise und der Witwe gegeben, genau nach dem Gebot, das du mir gegeben hast. Ich habe keines deiner Gebote übertreten und keines vergessen. 14 Ich habe nichts davon gegessen, als ich in Trauer war, und nichts davon weggeschafft, als ich unrein war, und nichts davon einem Toten gegeben. Ich habe auf das Wort des HERRN, meines Gottes, gehört, ich habe alles so gemacht, wie du es mir geboten hast. 15 Blicke herab von deiner heiligen Wohnung, vom Himmel, und segne dein Volk Israel und den Boden, den du uns gegeben hast, wie du es unseren Vorfahren geschworen hast, ein Land, in dem Milch und Honig fliessen.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Rut 2
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
21 Und Noomi hatte von der Seite ihres Mannes einen Verwandten, einen tüchtigen Krieger aus der Sippe Elimelechs, und dessen Name war Boas. 2 Und Rut, die Moabiterin, sagte zu Noomi: Ich würde gern aufs Feld gehen und Ähren lesen hinter einem her, in dessen Augen ich Gnade finde. Und sie sagte zu ihr: Geh, meine Tochter. 3 Und sie ging hin und kam und las Ähren auf dem Feld, hinter den Schnittern her. Und es traf sich, dass sie auf dem Teil des Feldes war, der Boas gehörte, einem aus der Sippe Elimelechs. 4 Und sieh, Boas war aus Betlehem gekommen und sagte zu den Schnittern: Der HERR sei mit euch! Und sie sprachen zu ihm: Der HERR segne dich! 5 Und Boas sagte zu seinem jungen Mann, der über die Schnitter gesetzt war: Zu wem gehört diese junge Frau? 6 Und der junge Mann, der über die Schnitter gesetzt war, antwortete und sagte: Sie ist eine junge moabitische Frau, die mit Noomi aus dem Gebiet Moabs zurückgekommen ist, 7 und sie hat gesagt: Ich würde gern Ähren lesen und aufsammeln zwischen den Garben, hinter den Schnittern her. So ist sie gekommen und vom Morgen bis jetzt geblieben. Sie hat sich kaum im Haus aufgehalten. 8 Da sagte Boas zu Rut: Du hörst, meine Tochter, nicht wahr? Geh nicht auf ein anderes Feld, um Ähren zu lesen, und geh auch nicht weg von hier, sondern bleib bei meinen jungen Frauen und verhalte dich so: 9 Richte deine Augen auf das Feld, wo man schneidet, und gehe hinter den Frauen her. Habe ich nicht den Männern geboten, dich nicht anzutasten? Und wenn du Durst hast, geh zu den Krügen und trink von dem, was die Männer schöpfen. 10 Da fiel sie nieder auf ihr Angesicht, verneigte sich zur Erde und sagte zu ihm: Warum habe ich Gnade gefunden in deinen Augen, dass du mir deine Beachtung schenkst? Ich bin doch eine Fremde. 11 Daraufhin sagte Boas zu ihr: Es ist mir alles genau berichtet worden, was du nach dem Tod deines Mannes für deine Schwiegermutter getan hast. Du hast Vater und Mutter und dein Geburtsland verlassen und bist zu einem Volk gezogen, das du zuvor nicht kanntest. 12 Der HERR vergelte dir dein Tun, und voller Lohn soll dir zuteil werden vom HERRN, dem Gott Israels, zu dem du gekommen bist, um Zuflucht zu finden unter seinen Flügeln. 13 Und sie sagte: Ich finde Gnade in deinen Augen, mein Herr. Denn du hast mich getröstet und zum Herzen deiner Sklavin gesprochen. Ich aber bin nicht wie eine deiner Sklavinnen. 14 Und als es Zeit war zu essen, sagte Boas zu ihr: Komm her und iss von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig. Und sie setzte sich neben die Schnitter, und er reichte ihr geröstetes Korn, und sie ass und wurde satt und behielt noch etwas übrig. 15 Dann erhob sie sich, um Ähren zu lesen, und Boas befahl seinen jungen Männern: Sie darf auch zwischen den Garben Ähren lesen, und ihr sollt ihr nicht nahe treten. 16 Und ihr sollt für sie sogar etwas aus den Ährenbündeln ziehen und es liegen lassen, damit sie es auflesen kann, und ihr sollt es ihr nicht verwehren. 17 So las sie bis zum Abend Ähren auf dem Feld, dann klopfte sie aus, was sie aufgelesen hatte, und es war ungefähr ein Efa Gerste. 18 Und sie nahm es mit und kam in die Stadt, und ihre Schwiegermutter sah, was sie aufgelesen hatte. Und sie zog hervor, was sie vom Essen übrig behalten hatte, und gab es ihr. 19 Und ihre Schwiegermutter sagte zu ihr: Wo hast du heute Ähren gelesen, wo hast du das getan? Gesegnet sei, der dir seine Beachtung geschenkt hat. Und sie berichtete ihrer Schwiegermutter, was sie bei ihm getan hatte, und sagte: Der Name des Mannes, bei dem ich das heute getan habe, ist Boas. 20 Da sprach Noomi zu ihrer Schwiegertochter: Gesegnet sei er vom HERRN, der den Lebenden und den Toten seine Güte nicht versagt hat! Und Noomi sagte zu ihr: Der Mann ist mit uns verwandt, er ist einer unserer Löser. 21 Und Rut, die Moabiterin, sagte: Er hat zu mir auch gesagt: Bleib bei den jungen Männern, die zu mir gehören, bis sie mit der ganzen Ernte fertig sind, die mir gehört. 22 Und Noomi sagte zu Rut, ihrer Schwiegertochter: Es ist gut, meine Tochter, wenn du mit seinen jungen Frauen hinausgehst, so wird man dich nicht auf einem anderen Feld anrühren. 23 Und sie blieb beim Ährenlesen bei den jungen Frauen von Boas, bis die Gerstenernte und die Weizenernte zu Ende waren. Und sie wohnte bei ihrer Schwiegermutter.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Joel 2,18-27
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
18 Da erwachte der Eifer des HERRN für sein Land, und er hatte Mitleid mit seinem Volk. 19 Und der HERR antwortete und sprach zu seinem Volk: Seht, ich sende euch das Getreide und den Wein und das Öl, und ihr werdet davon satt werden. Und ich werde euch nicht mehr zum Spott machen unter den Nationen! 20 Und den aus dem Norden treibe ich weit fort, weg von euch, und ich verjage ihn in ein dürres und verwüstetes Land, seine Vorhut ins östliche Meer und seine Nachhut ins westliche Meer. Und sein Gestank wird aufsteigen, und sein Verwesungsgeruch wird aufsteigen, denn er hat grossgetan. 21 Fürchte dich nicht, du Erdboden, juble und freue dich, denn der HERR hat Grosses getan! 22 Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes, denn die Weideflächen in der Steppe sind ergrünt, denn der Baum trägt seine Frucht, Feigenbaum und Weinstock geben mit voller Kraft. 23 Und ihr, Kinder Zions, jubelt und freut euch am HERRN, eurem Gott, denn im rechten Mass hat er euch die Regengüsse gegeben, und er hat Regen fallen lassen für euch, Regengüsse und Spätregen am ersten Tag. 24 Und die Tennen werden sich füllen mit Getreide, und die Keltern werden überfliessen von Wein und Öl. 25 Und ich werde euch die Jahre erstatten, die die Heuschrecke gefressen hat, die Heuschreckenbrut und die Schabe und die Raupe, mein grosses Heer, das ich gegen euch gesandt habe. 26 Dann werdet ihr essen und essen und satt werden und den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen, der wunderbar an euch gehandelt hat. Und mein Volk wird niemals mehr zuschanden werden. 27 Und ihr werdet erkennen, dass ich in Israels Mitte bin und dass ich, der HERR, euer Gott bin und keiner sonst. Und mein Volk wird niemals mehr zuschanden werden.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
2 Kor 9,6-15
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
6 Dies aber bedenkt: Wer spärlich sät, wird auch spärlich ernten, und wer im Zeichen des Segens sät, wird auch im Zeichen des Segens ernten. 7 Jeder aber gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 8 Gott aber lässt euch all seine Gnade reichlich zukommen, damit ihr allezeit mit allem reich versorgt seid und darüber hinaus noch Mittel habt zu jedem guten Werk, 9 wie geschrieben steht: Er hat ausgestreut und hat den Armen gegeben, seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit. 10 Der aber dem Säenden Samen gibt und Brot zur Speise, der wird auch euch das Saatgut geben in reichem Masse und die Frucht eurer Gerechtigkeit wachsen lassen. 11 In allem seid ihr reich, und in allem zeigt sich ganz selbstverständlich eure Güte, die bewirkt, dass, durch unsere Vermittlung, Gott gedankt wird. 12 Denn die Ausübung dieses Dienstes gleicht nicht nur den Mangel der Heiligen aus, sie bewirkt auch, dass Gott über die Massen gedankt wird. 13 Weil ihr euch in diesem Dienst bewährt, preisen sie Gott für den Gehorsam, mit dem ihr euch zum Evangelium von Christus bekennt, und für die Selbstlosigkeit, mit der ihr an ihnen und an allen Anteil nehmt. 14 In ihrem Gebet für euch bezeugen sie ihre Sehnsucht nach euch angesichts der überfliessenden Gnade, die Gott euch zukommen liess. 15 Dank sei Gott für seine unbeschreiblich grosse Gabe.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Psalm 104,10-30
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
10 Quellen schickt er in die Täler, zwischen den Bergen fliessen sie dahin. 11 Sie tränken alle Tiere des Feldes, Wildesel stillen ihren Durst. 12 An ihren Ufern wohnen die Vögel des Himmels, aus dem Gezweig erschallt ihre Stimme. 13 Von seinen Gemächern aus tränkt er die Berge, von der Frucht deiner Werke wird die Erde satt. 14 Gras lässt er sprossen für das Vieh und Kraut dem Menschen zunutze, damit er Brot hervorbringe aus der Erde 15 und Wein, der des Menschen Herz erfreut, damit er das Angesicht erglänzen lasse von Öl und Brot das Herz des Menschen stärke. 16 Die Bäume des HERRN trinken sich satt, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat; 17 dort nisten die Vögel, der Storch hat in den Zypressen sein Haus. 18 Die Gebirge gehören den Steinböcken, die Felsen bieten den Klippschliefern Zuflucht. 19 Er hat den Mond gemacht zur Bestimmung der Zeiten, die Sonne, die ihren Untergang weiss. 20 Du bringst Finsternis, und es wird Nacht, in ihr regen sich alle Tiere des Waldes. 21 Die Löwen brüllen nach Beute und fordern von Gott ihren Frass. 22 Strahlt die Sonne auf, ziehen sie sich zurück und lagern in ihren Verstecken. 23 Der Mensch geht hinaus an sein Werk, an seine Arbeit bis zum Abend. 24 Wie zahlreich sind deine Werke, HERR. Du hast sie alle in Weisheit gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen. 25 Da ist das Meer, so gross und so weit, darin ein Gewimmel ohne Zahl, Tiere gross und klein. 26 Schiffe ziehen dahin, der Leviatan, den du gebildet hast, um mit ihm zu spielen. 27 Sie alle warten auf dich, dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit. 28 Gibst du ihnen, so sammeln sie ein, tust du deine Hand auf, so werden sie satt von Gutem. 29 Verbirgst du dein Angesicht, erschrecken sie, nimmst du ihren Atem weg, kommen sie um und werden wieder zu Staub. 30 Sendest du deinen Atem aus, werden sie erschaffen, und du erneuerst das Angesicht der Erde.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
1 Petr 5,7
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
7 All eure Sorge werft auf ihn, denn er kümmert sich um euch.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
Lk 12,13-21
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
13 Es sagte aber einer aus der Menge zu ihm: Meister, sag meinem Bruder, er solle das Erbe mit mir teilen. 14 Er sagte zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler über euch gesetzt? 15 Er sagte aber zu ihnen: Seht euch vor und hütet euch vor jeder Art Habgier! Denn auch dem, der im Überfluss lebt, wächst sein Leben nicht aus dem Besitz zu. 16 Er erzählte ihnen aber ein Gleichnis: Das Land eines reichen Mannes hatte gut getragen. 17 Da dachte er bei sich: Was soll ich tun? Ich habe keinen Raum, wo ich meine Ernte lagern kann. 18 Und er sagte: Das werde ich tun: Ich werde meine Scheunen abbrechen und grössere bauen, und dort werde ich all mein Getreide und meine Vorräte lagern. 19 Dann werde ich zu meiner Seele sagen können: Seele, du hast reichen Vorrat daliegen für viele Jahre. Ruh dich aus, iss, trink, sei fröhlich! 20 Gott aber sagte zu ihm: Du Tor! Noch in dieser Nacht fordert man deine Seele von dir zurück. Was du aber zurückgelegt hast - wem wird es gehören? 21 So geht es dem, der für sich Schätze sammelt und nicht reich ist vor Gott.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
