Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Johannes 5,1-9a
5 1 Danach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem. 2 In Jerusalem beim Schaftor ist ein Teich mit fünf Hallen, der auf hebräisch Betesda heisst. 3 In den Hallen lagen viele Kranke. 5 Dort war auch ein Mensch, der seit achtunddreissig Jahren an seiner Krankheit litt. 6 Als Jesus diesen liegen sieht und erkennt, dass er schon eine lange Zeit leidet, sagt er zu ihm: Willst du gesund werden? 7 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufgewühlt wird, in den Teich trägt; und wenn ich versuche, selber hinzukommen, steigt ein anderer vor mir hinein. 8 Jesus sagt zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und zeig, dass du gehen kannst! 9 Und sogleich wurde der Mensch gesund, er nahm seine Bahre und konnte gehen. tvz
Jesaja 42,10-12
10 Singt dem HERRN ein neues Lied, seinem Ruhm vom Ende der Erde her, die ihr hinabreicht in das Meer und die ihr darin seid, ihr Inseln und ihr, die ihr auf ihnen wohnt! 11 Die Wüste und ihre Städte werden einstimmen, die Gehöfte, die Kedar bewohnt, die Felsenbewohner werden frohlocken, laut jauchzen vom Gipfel der Berge. 12 Dem HERRN werden sie die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkünden. tvz
Johannes 4,46b-54
46 In Kafarnaum war ein königlicher Beamter, dessen Sohn krank war. 47 Als der hörte, dass Jesus von Judäa nach Galiläa gekommen war, ging er zu ihm und bat, er möge herabkommen und seinen Sohn heilen, denn der lag im Sterben. 48 Da sagte Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht. 49 Der königliche Beamte sagt zu ihm: Herr, komm herab, bevor mein Kind stirbt! 50 Jesus sagt zu ihm: Geh, dein Sohn lebt. Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesprochen hatte, und ging. 51 Und noch während er hinabging, kamen ihm seine Knechte entgegen und sagten, sein Knabe lebe. 52 Da erkundigte er sich bei ihnen nach der Stunde, in der es besser geworden war mit ihm. Da sagten sie zu ihm: Gestern in der siebten Stunde ist das Fieber von ihm gewichen. 53 Nun erkannte der Vater, dass es zu jener Stunde geschehen war, in der Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt; und er kam zum Glauben, er und sein ganzes Haus. 54 Dies wiederum war das zweite Zeichen, das Jesus tat, nachdem er von Judäa nach Galiläa gekommen war. tvz
Jesaja 42,8-9
8 Ich bin der HERR, das ist mein Name, und keinem anderen werde ich meine Ehre geben und meinen Ruhm nicht den Bildern. 9 Das Frühere - sieh, es ist eingetroffen, und das Neue - ich tue es kund. Noch ehe es sprosst, lasse ich es euch hören. tvz
Johannes 4,43-46a
43 Nach den zwei Tagen aber ging er weg von dort nach Galiläa. 44 Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet nichts gilt in seiner Vaterstadt. 45 Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, denn sie hatten alles gesehen, was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte, denn auch sie waren zum Fest gegangen. 46 Nun kam er wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. tvz
Jesaja 42,5-7
5 So spricht der Gott, der HERR, der den Himmel geschaffen hat und ihn ausspannt, der die Erde ausbreitet und was auf ihr wächst, der den Menschen auf ihr Atem gibt und Odem denen, die auf ihr gehen: 6 In Gerechtigkeit habe ich, der HERR, dich gerufen, und ich ergreife deine Hand, und ich behüte dich und mache dich zum Zeichen des Bundes mit dem Volk, zum Licht der Nationen, 7 um blinde Augen zu öffnen, um Gefangene hinauszuführen aus dem Gefängnis und aus dem Kerker, die in der Finsternis sitzen. tvz
Johanes 4,39-42
39 Aus jener Stadt aber kamen viele Samaritaner zum Glauben an ihn auf das Wort der Frau hin, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40 Als nun die Samaritaner zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage. 41 Und noch viel mehr Leute kamen auf sein Wort hin zum Glauben, 42 und sie sagten zu der Frau: Wir glauben nicht mehr auf deine Aussage hin, denn wir selbst haben ihn gehört und wissen, dass dieser wirklich der Retter der Welt ist. tvz
Jesaja 42,1-4
42 1 Seht meinen Diener, ich halte ihn, meinen Erwählten, an ihm habe ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, das Recht trägt er hinaus zu den Nationen. 2 Er schreit nicht und wird nicht laut und lässt seine Stimme nicht hören auf der Gasse. 3 Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den verglimmenden Docht löscht er nicht aus, treu trägt er das Recht hinaus. 4 Er erlischt nicht und wird nicht geknickt, bis er das Recht in Kraft gesetzt hat auf der Erde; auf seine Weisung warten die Inseln. tvz
Johannes 4,31-38
31 Inzwischen baten ihn die Jünger: Rabbi, iss! 32 Er aber sagte zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt. 33 Da sagten die Jünger zueinander: Hat ihm etwa jemand etwas zu essen gebracht? 34 Jesus sagt zu ihnen: Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu vollenden. 35 Sagt ihr nicht: Noch vier Monate, und es kommt die Ernte? Ich aber sage euch: Macht die Augen auf und schaut die Felder an, sie sind weiss zur Ernte. 36 Schon empfängt der Erntende Lohn und sammelt Frucht zu ewigem Leben, damit der Säende sich freue mit dem Erntenden. 37 Denn hier ist das Wort wahr: Einer ist es, der sät, und ein anderer, der erntet. 38 Ich habe euch gesandt, um zu ernten, wofür ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten. tvz
Jesaja 41,25-29
25 Aus dem Norden habe ich ihn erweckt, und er ist gekommen, vom Aufgang der Sonne her ruft er meinen Namen an, und Statthalter hat er zertreten wie Ton, wie der Töpfer den Töpferlehm zerstampft. 26 Wer hat das von Anfang an kundgetan, dass wir es hätten wissen können, und im Voraus, dass wir hätten sagen können: Richtig! Da war keiner, der es verkündet hätte! Da war keiner, der es hätte hören lassen! Da war keiner, der von euch Worte gehört hätte. 27 Ich habe es Zion als Erster verkündet: Sieh, da sind sie, und Jerusalem werde ich einen Freudenboten geben! 28 Und ich schaue mich um, doch da ist keiner, und von diesen weiss ja niemand Rat, dass ich sie fragen könnte und sie mir Antwort gäben. 29 Sieh, sie alle sind nichtig, nichts sind ihre Werke, Wind und Nichts ihre gegossenen Bilder. tvz
