Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Johannes 9,1-5
9 1 Und im Vorübergehen sah er einen Menschen, der blind geboren war. 2 Und seine Jünger fragten ihn: Rabbi, wer hat gesündigt, er oder seine Eltern, dass er blind geboren wurde? 3 Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden. 4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. 5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. tvz
Jesaja 45,14-16
14 So spricht der HERR: Der Ertrag Ägyptens und der Gewinn von Kusch und die Sabäer, hochgewachsene Männer, sie werden herüberkommen zu dir und dir gehören, hinter dir her werden sie gehen, in Fesseln dahinziehen, und vor dir werden sie sich niederwerfen, und sie werden zu dir flehen: Nur bei dir ist ein Gott, und sonst gibt es keinen, die Götter sind nichts. 15 Fürwahr, du bist ein Gott, der sich verbirgt, der Gott Israels, der rettet! 16 Sie alle müssen sich schämen und sind auch in Schande geraten, allesamt sind die Schmiede der Götterbilder in Schmach einhergegangen. tvz
Johannes 8,49-59
49 Jesus antwortete: Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr nehmt mir die Ehre. 50 Ich aber suche nicht meine Ehre; doch es ist einer, der sie sucht und der richtet. 51 Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort bewahrt, wird in Ewigkeit den Tod nicht schauen. 52 Da sagten die Juden zu ihm: Jetzt haben wir erkannt, dass du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben, und auch die Propheten, und du sagst: Wer mein Wort bewahrt, wird den Tod in Ewigkeit nicht schmecken. 53 Bist du etwa grösser als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Auch die Propheten sind gestorben. Zu wem machst du dich? 54 Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst verherrlichte, wäre meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. 55 Und ihr habt ihn nicht erkannt. Doch ich kenne ihn. Und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort. 56 Abraham, euer Vater, frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte. Und er sah ihn und freute sich. 57 Da sagten die Juden zu ihm: Du bist keine fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen? 58 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, war ich. 59 Da hoben sie Steine auf, um sie nach ihm zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verliess den Tempel. tvz
Jesaja 45,13b
13 Er ist es, der meine Stadt aufbauen wird und meine Weggeführten befreit, ohne Kaufpreis und nicht für Geschenke, spricht der HERR der Heerscharen. tvz
Johannes 8,37-48
37 Ich weiss, dass ihr Nachkommen Abrahams seid. Aber ihr wollt mich töten, weil mein Wort keinen Platz bei euch findet. 38 Ich spreche von dem, was ich beim Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr vom Vater gehört habt. 39 Sie entgegneten ihm: Unser Vater ist Abraham. Jesus sagt zu ihnen: Wärt ihr Abrahams Kinder, würdet ihr die Werke Abrahams tun. 40 Nun aber wollt ihr mich töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. 41 Ihr tut die Werke eures eigentlichen Vaters. Da sagten sie zu ihm: Wir sind nicht aus Unzucht hervorgegangen; wir haben einen einzigen Vater, Gott. 42 Jesus sagt zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, würdet ihr mich lieben. Denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen. Nicht von mir aus bin ich gekommen, sondern er hat mich gesandt. 43 Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. 44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und ihr wollt tun, was er begehrt. Jener war ein Mörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er lügt, redet er aus dem Eigenen, denn ein Lügner ist er und der Vater der Lüge. 45 Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich der Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? 47 Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes; ihr hört nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. 48 Die Juden entgegneten ihm: Sagen wir nicht zu Recht, dass du ein Samaritaner bist und einen Dämon hast? tvz
Jesaja 45,12-13a
12 Ich - ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich - meine Hände haben den Himmel ausgespannt, und all sein Heer habe ich befehligt. 13 Ich - in Gerechtigkeit habe ich ihn erweckt, und alle seine Wege mache ich eben. tvz
Johannes 8,31-36
31 Da sagte Jesus zu den Juden, die ihm Vertrauen geschenkt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. 33 Sie antworteten ihm: Wir sind Nachkommen Abrahams und nie jemandes Sklaven gewesen. Wie kannst du sagen: Ihr werdet frei werden? 34 Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Jeder, der tut, was die Sünde will, ist ein Sklave der Sünde. 35 Der Sklave aber bleibt nicht auf ewig im Haus, der Sohn bleibt auf ewig. 36 Wenn also der Sohn euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein. tvz
Jesaja 45,9-11
9 Wehe dem, der rechtet mit dem, der ihn gestaltet hat: eine Tonscherbe unter irdenen Scherben! Sagt denn der Lehm zu dem, der ihn gestaltet: Was tust du? Und sagt dein Werk: Er hat keine Hände? 10 Wehe dem, der zum Vater sagt: Was zeugst du?, und zur Frau: Was liegst du in Wehen? 11 So spricht der HERR, der Heilige Israels und sein Schöpfer: Die Dinge, die kommen - man befragt mich über meine Kinder, und für das Werk meiner Hände macht ihr mir Vorschriften. tvz
Johannes 8,21-29
21 Nun sagte er wieder zu ihnen: Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in eurer Sünde sterben. Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen. 22 Da sagten die Juden: Will er sich etwa selber töten, dass er sagt: Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen? 23 Und er sagte zu ihnen: Ihr seid von unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. 24 Nun habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet. Denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben. 25 Da sagten sie zu ihm: Wer bist du? Jesus sagte zu ihnen: Was rede ich überhaupt noch mit euch? 26 Ich hätte viel zu reden und zu richten über euch. Aber der mich gesandt hat, ist glaubwürdig, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich zur Welt. 27 Sie erkannten nicht, dass er vom Vater zu ihnen sprach. 28 Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und dass ich von mir aus nichts tue, sondern so rede, wie mich der Vater gelehrt hat. 29 Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Er hat mich nicht allein gelassen, denn ich tue allezeit, was ihm gefällt. tvz
Jesaja 45,8
8 Ergiesse dich, Himmel, von oben, und die Wolken sollen überfliessen vor Recht! Die Erde soll sich öffnen, damit sie Heil tragen als Frucht, und zugleich lasse sie Gerechtigkeit spriessen! Ich, der HERR, habe es erschaffen. tvz
