Bibel

Durchgehende Lesung biblischer Bücher

Hier finden Sie täglich einen biblischen oder deuterokanonischen Text in nur einem Satz: Es handelt sich um eine weisheitliche Gattung, die hebräisch mashál, griechisch apóphthegma, lateinisch senténtia und deutsch Sinnspruch heisst. Wie weltweit in Sprichwörtern konzentriert sich in solchen Sätzen Lebenserfahrung als Weisheit, die man, wenn sie überzeugt, auswendig weiss und mündlich weitersagt. Weisheit verweist auf die göttliche Weltordnung in allem und jedem. Biblisch findet sie sich natürlich in Weisheitsbüchern wie Sprüche, Qohelet und Hiob, deuterokanonisch bei Sirach und Weisheit. Spruchweisheit kommt aber zitiert überall vor, auch im Neuen Testament. Wir danken dem Theologischen Verlag TVZ für die Texte.Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Sonntag 12. Juli 2020

Johannes 13,1

13 1 Es war vor dem Passafest und Jesus wusste, dass für ihn die Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen, und da er die Seinen in der Welt liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung. tvz

Samstag 11. Juli 2020

Jesaja 49,22-23

22 So spricht Gott der HERR: Sieh, ich hebe meine Hand zu den Nationen, und mein Feldzeichen richte ich auf für die Völker, dann werden sie deine Söhne auf den Armen bringen, und deine Töchter werden auf der Schulter getragen. 23 Und Könige werden deine Betreuer sein und ihre Fürstinnen deine Ammen. Mit dem Gesicht zur Erde werden sie sich niederwerfen vor dir, und von deinen Füssen werden sie den Staub lecken, dann wirst du erkennen, dass ich der HERR bin, dass sich nicht schämen müssen, die auf mich hoffen. tvz

Freitag 10. Juli 2020

Johannes 12,44-50

44 Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, 45 und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. 46 Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. 47 Und wenn jemand meine Worte hört und sie nicht bewahrt, dann richte nicht ich ihn. Denn ich bin nicht gekommen, die Welt zu richten, sondern die Welt zu retten. 48 Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter. Das Wort, das ich gesprochen habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tag. 49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Und ich weiss, dass sein Auftrag ewiges Leben heisst. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat. tvz

Donnerstag 9. Juli 2020

Jesaja 49,19b-21

19 Und die dir Verderben bringen, werden fern sein. 20 Eines Tages werden die Kinder deiner Kinderlosigkeit zu dir sagen: Der Ort ist mir zu eng, schaff mir doch Raum, damit ich wohnen kann. 21 Dann wirst du in deinem Herzen sagen: Wer hat mir diese geboren? Bin ich doch kinderlos und unfruchtbar! Gefangen und verstossen! Und diese - wer hat sie grossgezogen? Sieh, ich allein bin übrig geblieben. Diese - wo sind sie gewesen? tvz

Mittwoch 8. Juli 2020

Johannes 12,37-43

37 Obwohl er so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn. 38 So sollte das Wort des Propheten Jesaja in Erfüllung gehen, das er gesagt hatte: Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt? Und der Arm des Herrn, wem ist er offenbart worden? 39 Darum gilt: Sie konnten nicht glauben, weil Jesaja an anderer Stelle gesagt hatte: 40 Er hat ihre Augen blind gemacht, und ihr Herz hat er verstockt, damit sie mit den Augen nicht sehen und mit dem Herzen nicht verstehen und nicht umkehren und nicht wollen, dass ich sie heile. 41 Das hat Jesaja gesagt, weil er seine Herrlichkeit sah, und von ihm hat er geredet. 42 Gleichwohl glaubten auch von den Mitgliedern des Hohen Rates viele an ihn, standen aber nicht dazu wegen der Pharisäer, um nicht aus der Synagoge ausgeschlossen zu werden. 43 Denn sie liebten die Ehre der Menschen mehr als die Ehre Gottes. tvz

Dienstag 7. Juli 2020

Jesaja 49,17-19a

17 Deine Söhne sind herbeigeeilt. Die dich niedergerissen und verwüstet haben, ziehen weg von dir. 18 Blicke auf, ringsum, und sieh: Sie alle haben sich versammelt, zu dir sind sie gekommen. So wahr ich lebe, Spruch des HERRN: Wie Schmuck wirst du sie alle anlegen, und wie eine Braut wirst du sie dir umbinden. 19 Denn deine Trümmerstätten, deine verwüsteten Orte und dein verheertes Land, nun wird es zu eng sein für den Bewohner! tvz

Montag 6. Juli 2020

Johannes 12,34-36

34 Das Volk nun antwortete ihm: Wir haben aus dem Gesetz gehört, der Christus bleibe in alle Ewigkeit. Wie kannst du da sagen, der Menschensohn müsse erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn? 35 Da sagte Jesus zu ihnen: Noch kurze Zeit ist das Licht unter euch. Geht euren Weg, solange ihr das Licht habt, damit die Finsternis nicht über euch hereinbricht! Wer seinen Weg in der Finsternis geht, weiss nicht, wohin er geht. 36 Solange ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne und Töchter des Lichts werdet! So redete Jesus, dann ging er fort und verbarg sich vor ihnen. tvz

Sonntag 5. Juli 2020

Jesaja 49,14-16

14 Zion aber hat gesagt: Der HERR hat mich verlassen, und vergessen hat mich der Herr. 15 Würde eine Frau ihren Säugling vergessen, ohne Erbarmen mit dem Kind ihres Leibs? Selbst wenn diese es vergessen würden, werde doch ich dich nicht vergessen! 16 Sieh, ich habe dich in die Handflächen geritzt, stets sind deine Mauern mir vor Augen. tvz

Samstag 4. Juli 2020

Johannes 12,29-33

29 Das Volk nun, das dabeistand und es hörte, sagte, es habe gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet. 30 Jesus entgegnete: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme ergangen, sondern um euretwillen. 31 Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt, jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. 32 Und ich, wenn ich von der Erde weggenommen und erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. 33 Das aber sagte er, um anzudeuten, welchen Tod er sterben sollte. tvz

Freitag 3. Juli 2020

Jesaja 49,12-13

12 Sieh diese, sie kommen aus der Ferne, und sieh, diese aus dem Norden und vom Meer her und diese aus dem Land der Sinim. 13 Frohlocke, Himmel, und juble, Erde! Ihr Berge, brecht in Jubel aus, denn der HERR tröstet sein Volk, und seiner Elenden erbarmt er sich. tvz

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