Bibel

Durchgehende Lesung biblischer Bücher

Hier finden Sie täglich einen biblischen oder deuterokanonischen Text in nur einem Satz: Es handelt sich um eine weisheitliche Gattung, die hebräisch mashál, griechisch apóphthegma, lateinisch senténtia und deutsch Sinnspruch heisst. Wie weltweit in Sprichwörtern konzentriert sich in solchen Sätzen Lebenserfahrung als Weisheit, die man, wenn sie überzeugt, auswendig weiss und mündlich weitersagt. Weisheit verweist auf die göttliche Weltordnung in allem und jedem. Biblisch findet sie sich natürlich in Weisheitsbüchern wie Sprüche, Qohelet und Hiob, deuterokanonisch bei Sirach und Weisheit. Spruchweisheit kommt aber zitiert überall vor, auch im Neuen Testament. Wir danken dem Theologischen Verlag TVZ für die Texte.Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Dienstag 2. März 2021

Kohelet 3,1

3 1 Für alles gibt es eine Stunde, und Zeit gibt es für jedes Vorhaben unter dem Himmel. tvz

Montag 1. März 2021

Hebräer 11,1-2

11 1 Der Glaube aber ist die Grundlegung dessen, was man erhofft, der Beweis für Dinge, die man nicht sieht. 2 In diesem Glauben ist den Alten ihr Zeugnis ausgestellt worden. tvz

Sonntag 28. Februar 2021

Genesis 8,22

22 Solange die Erde währt, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. tvz

Samstag 27. Februar 2021

2. Korinther 5,16-17

16 Darum kennen wir von jetzt an niemanden mehr nach dem Fleisch; auch Christus - sollten wir ihn auf diese Weise gekannt haben - kennen wir jetzt nicht mehr so. 17 Wenn also jemand in Christus ist, dann ist das neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. tvz

Freitag 26. Februar 2021

Hiob 39,26-30

26 Schwingt der Falke sich auf dank deiner Einsicht und breitet seine Flügel aus in den Südwind? 27 Steigt auf deinen Befehl der Adler auf und baut seinen Horst in der Höhe? 28 Auf Felsen wohnt und nächtigt er, auf dem Felszahn und der Bergspitze. 29 Von dort erspäht er den Frass, seine Augen blicken in die Ferne, 30 und seine Jungen schlürfen Blut, und wo es Erschlagene gibt, da ist er. tvz

Donnerstag 25. Februar 2021

Hiob 39,19-25

19 Gibst du dem Ross die Kraft, bekleidest du seinen Hals mit der Mähne? 20 Lässt du es springen wie die Heuschrecke? Schrecklich ist sein majestätisches Schnauben. 21 Es scharrt im Tal und freut sich seiner Kraft, es zieht aus, den Waffen entgegen. 22 Es lacht über die Furcht und hat keine Angst und weicht nicht zurück vor dem Schwert. 23 Über ihm klirrt der Köcher, blitzen der Speer und das Schwert. 24 Mit Donnern und Tosen fliegt es dahin und lässt sich nicht halten, wenn das Horn ertönt. 25 Wenn das Horn ertönt, wiehert es froh, und es wittert von weitem die Schlacht, das Lärmen der Anführer und das Kriegsgeschrei. tvz

Mittwoch 24. Februar 2021

Hiob 39,13-18

13 Munter schlägt die Straussenhenne mit den Flügeln, doch birgt ihre Schwinge wie die eines Storchs oder eines Falken? 14 Nein, sie überlässt ihre Eier der Erde und hält sie warm im Staub 15 und vergisst, dass ein Fuss sie zerdrücken und ein Tier sie zertreten kann. 16 Hart ist sie zu ihren Jungen, als wären es fremde, es kümmert sie nicht, wenn ihre Mühe umsonst war. 17 Denn Gott hat ihr die Weisheit versagt und ihr keinen Anteil an Einsicht gegeben. 18 Wenn sie aber in die Höhe schnellt, lacht sie über Ross und Reiter. tvz

Dienstag 23. Februar 2021

Hiob 39,9-12

9 Wird der Wildstier dir dienen wollen und an deiner Krippe nächtigen? 10 Zwingst du ihn am Strick in die Furche, und wird er hinter dir pflügen in den Tälern? 11 Vertraust du ihm, weil er so stark ist, und überlässt du ihm deine Arbeit? 12 Glaubst du daran, dass er wiederkommt und deine Ernte auf deine Tenne bringt? tvz

Montag 22. Februar 2021

Hiob 39,5-8

5 Wer hat den Wildesel freigelassen, wer hat ihm seine Fesseln gelöst? 6 Ich gab ihm die Steppe zur Behausung und das salzige Land zur Wohnung. 7 Er lacht über das Lärmen der Stadt, das Geschrei des Treibers hört er nicht. 8 In den Bergen sucht er seine Weide, und allem, was grün ist, spürt er nach. tvz

Sonntag 21. Februar 2021

Hiob 39,1-4

39 1 Kennst du die Zeit, da das Steinwild gebärt, achtest du auf das Kreissen der Hirschkühe? 2 Zählst du die Monate, da sie trächtig sind, und kennst du die Zeit, da sie gebären? 3 Sie kauern nieder, sie werfen ihre Jungen, sie werden frei von ihren Wehen. 4 Ihre Jungen werden kräftig, im Freien wachsen sie auf, ziehen davon und kommen nicht wieder. tvz

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