Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Jeremia 2,12-13
12 Entsetze dich, Himmel, darüber, und erschaudere über die Massen! 13 Denn eine doppelte Bosheit hat mein Volk begangen: Mich haben sie verlassen, die Quelle lebendigen Wassers, um sich dann Brunnen auszuhauen, rissige Brunnen, die das Wasser nicht halten. tvz
Jeremia 2,10-11
10 Geht hinüber zu den Inseln der Kittäer und seht, und sendet nach Kedar und gebt sorgsam acht! Und seht, ob es je dergleichen gegeben hat: 11 Hat je eine Nation Götter eingetauscht? Und das sind nicht einmal Götter! Mein Volk aber hat seine Herrlichkeit eingetauscht gegen das, was nichts nützt. tvz
Jeremia 2,7-9
7 Und ins Land der Baumgärten habe ich euch gebracht, damit ihr seine Früchte und, was es Gutes bietet, essen konntet. Ihr aber seid gekommen und habt mein Land unrein und meinen Erbbesitz abscheulich gemacht. 8 Die Priester haben nicht gefragt: Wo ist der HERR? Und die Hüter der Weisung haben mich nicht gekannt, und die Hirten sind von mir abgefallen, und die Propheten weissagten im Namen des Baal und liefen denen nach, die nichts nützen. 9 Darum werde ich weiterhin mit euch rechten und auch mit den Kindern eurer Kinder werde ich rechten. tvz
Jeremia 2,4-6
4 Hört das Wort des HERRN, Haus Jakob und all ihr Sippen des Hauses Israel. 5 So spricht der HERR: Was haben eure Vorfahren Schlechtes gefunden an mir, dass sie sich von mir entfernten und denen nachliefen, die nichts sind, um selbst zunichte zu werden? 6 Und sie haben nicht gefragt: Wo ist der HERR, der uns heraufgeführt hat aus dem Land Ägypten, der uns geführt hat in der Wüste, im Land von Steppe und Schlucht, im Land von Dürre und tiefster Dunkelheit, im Land, das niemand durchwandert und in dem kein Mensch wohnt? tvz
Jeremia 2,1-3
2 1 Und das Wort des HERRN erging an mich: 2 Geh und rufe in die Ohren Jerusalems: So spricht der HERR: Ich erinnere mich an dich - an die Treue deiner Jugend, die Liebe deiner Brautzeit, du folgtest mir in der Wüste, im nicht besäten Land. 3 Heilig war Israel dem HERRN, das Beste seiner Ernte; alle, die davon assen, wurden schuldig, Unheil kam über sie. tvz
Jeremia 1,17-19
17 Du aber, gürte deine Hüften und mach dich auf und sage ihnen alles, was ich dir gebiete. Erschrick nicht vor ihnen, damit nicht ich dich vor ihnen in Schrecken versetze. 18 Und ich, sieh, ich mache dich heute zur befestigten Stadt, zur Säule aus Eisen und zu Mauern aus Bronze gegen das ganze Land, gegen die Könige von Juda, seine Fürsten, seine Priester und das Volk des Landes. 19 Und sie werden dich bekämpfen, überwältigen aber werden sie dich nicht, denn ich bin bei dir um dich zu retten. tvz
Jeremia 1,11-16
11 Und das Wort des HERRN erging an mich: Was siehst du, Jeremia? Und ich sprach: Ich sehe den Zweig eines Mandelbaums. 12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast richtig gesehen: Ich wache über mein Wort und führe es aus. 13 Und zum zweiten Mal erging das Wort des HERRN an mich: Was siehst du? Und ich sprach: Ich sehe einen eingeheizten Kessel, und er neigt sich von Norden her. 14 Da sprach der HERR zu mir: Von Norden her wird das Unheil eröffnet über alle Bewohner des Landes. 15 Denn sieh, ich rufe alle Sippen der Königreiche des Nordens, Spruch des HERRN, und sie werden kommen, und jeder stellt seinen Thron auf am Eingang der Tore von Jerusalem und gegen alle seine Mauern ringsum und gegen alle Städte Judas. 16 Und ich werde meine Urteile über sie sprechen all ihrer Bosheit wegen: dass sie mich verlassen und anderen Göttern Rauchopfer dargebracht und sich niedergeworfen haben vor den Machwerken ihrer Hände. tvz
Jeremia 1,4-10
4 Und das Wort des HERRN erging an mich: 5 Bevor ich dich gebildet habe im Mutterleib, habe ich dich gekannt, und bevor du aus dem Mutterschoss gekommen bist, habe ich dich geweiht, zum Propheten für die Nationen habe ich dich bestimmt. 6 Und ich sprach: Ach, Herr, HERR, sieh, ich weiss nicht, wie man redet, ich bin ja noch jung! 7 Der HERR aber sprach zu mir: Sag nicht: Ich bin noch jung. Wohin ich dich auch sende, dahin wirst du gehen, und was immer ich dir gebiete, das wirst du sagen. 8 Fürchte dich nicht vor ihnen, denn ich bin bei dir, um dich zu retten! Spruch des HERRN. 9 Dann streckte der HERR seine Hand aus und berührte meinen Mund, und der HERR sprach zu mir: Sieh, ich lege meine Worte in deinen Mund. 10 Sieh, am heutigen Tag setze ich dich über die Nationen und über die Königreiche, um auszureissen und niederzureissen, um zu zerstören und zu vernichten, um zu bauen und zu pflanzen. tvz
Offenbarung 22,5
5 Keine Nacht wird mehr sein, und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn Gott, der Herr, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen, von Ewigkeit zu Ewigkeit. tvz

