Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Matthäus 9,9
Jesus verliess Kapernaum, ging seinen Weg, und als er im Zollhaus einen Mann sah, der Matthäus hiess, sprach er ihn an: «Folge mir», sagte er zu ihm, und Matthäus stand auf und ging mit ihm.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,6b-8
«Steh auf», sagte er zu dem Gelähmten, «nimm die Bahre und geh in dein Haus!». Da stand er auf und ging in sein Haus. Die Menschen sahen es, Schrecken ergriff sie, und alle priesen Gott: So grosse Macht hat er den Menschen gegeben.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,3-6a
Einige von den Schriftauslegern aber dachten bei sich: «Dieser Mann verleumdet Gott.» Jesus durchschaute ihre Gedanken und sagte: «Warum diese bösen Gedanken in eurem Herzen? Was ist leichter zu sagen: ‘Deine Sünden werden vergeben’ oder: ‘Steh auf und geh umher!’ Schaut! Der Menschensohn hat auf der Erde grosse Macht und kann alle Sünden vergeben.»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 9,1-2
Darauf stieg Jesus ins Boot, fuhr über den See und kam heim nach Kapernaum: Das war seine Stadt. Da brachten sie, auf einer Bahre, einen Gelähmten zu ihm. Und als Jesus sah, welches Vertrauen sie hatten, sagte er zu dem Gelähmten: «Sei ruhig, mein Sohn, deine Sünden werden vergeben.»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 8,33
Da ergriffen die Hirten die Flucht, liefen in die Stadt und erzählten alles, was geschehen war: mit der Herde und mit den Besessenen. Darauf zog die ganze Stadt Jesus entgegen, und als die Menschen ihn sahen, flehten sie ihn an, ihr Land zu verlassen.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 8,30-32
Nicht weit von ihnen entfernt weidete eine grosse Schweineherde: «Wenn du uns austreiben willst», baten ihn die bösen Geister der Besessenen, «dann jage uns in diese Herde!» / «Fort mit euch!» Aus den Menschen heraus, in die Schweine hinein! Die ganze Herde den Abhang hinunter! Ertrunken im See!
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 8,28-29
Als Jesus, am anderen Ufer, ins Land der Gadarener kam, begegneten ihm zwei Männer: Besessene, die in den Grabkammern lebten und so gefährlich waren, dass niemand den Weg zu betreten wagte, der an den Totenhöhlen vorbeiging. «Sohn Gottes!» schrien sie ihn an, «Wir! Und du! Was haben wir miteinander zu tun! Warum kommst du jetzt schon hierher? Es ist noch nicht Zeit, uns zu quälen!»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 8,27
Verwunderung ergriff die Menschen: «Was ist das für ein Mann, dem sogar das Meer und die Winde gehorchen?»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 8,23-26
Als er ins Boot gestiegen war, seine Schüler mit ihm, erhob sich ein heftiger Sturm auf dem See, das Meer bebte und die Wellen schlugen ins Schiff: Er aber schlief. Da kamen die Schüler zu ihm und weckten ihn auf: «Herr, rette uns, wir gehen zugrunde!» / Jesus antwortete ihnen: «Warum habt ihr Angst? Ist euer Glaube so klein?» Dann stand er auf, redete laut und sprach drohend mit dem Wind und dem Meer.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 8,21-22
Ein anderer, einer von seinen Schülern, sagt zu ihm: «Herr, lass mich gehen und zuerst meinen Vater begraben.» / Jesus antwortete ihm: «Komm, lass die Toten ihre Toten begraben, und folg mir.»
Übersetzung Walter Jens 1972
