Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Wo Frieden und Gerechtigkeit sich küssen

Interview mit Marco Hofheinz
Welchen Pazifismus brauchen wir? Karl Barth kennt einen Grenzfall legitimer Gewaltanwendung. Wie weit aber darf man den Begriff fassen?
Zitat zur Ökumenischen Friedensdekade 6. bis 16. November 2016
Zusammen leben und im weltweiten Kontext der Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen studieren
Eine Rezension von Barbara Schenck

Freiheit von der krampfhaften Sorge um das eigene Wohlergehen

Westfälische Landeskirche: Auftakt des 500-jährigen Reformationsjubiläums
Die Theologin Dr. Christiane Tietz (Zürich) hat die evangelische Kirche ermutigt, deutlicher auf die Freiheit hinzuweisen, die in der Zuwendung Gottes liegt. Sie befreie von der verbreiteten Sorge, zu kurz zu kommen.

Gebete zum Volkstrauertag

von Sylvia Bukowski
Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. - 2. Korinther 5,10
Zitat zur Ökumenischen Friedensdekade 6. bis 16. November 2016

Zeichen gegen soziale Spaltung

EKD-Synode beendet Tagung in Magdeburg
EKD (9.11.2016) Mit einem Abschlussgottesdienst in der Magdeburger Pauluskirche ist am Mittwoch, 9. November, die dritte Tagung der 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende gegangen.

Pazifismus predigen?

Karl Barth wägt ab
Zitat in der Ökumenischen Friedensdekade 6. bis 16. November 2016

Hugenotten-Oper wider den Krieg zwischen Religionen

Mittwochs-Kolumne - Paul Oppenheim
„Die Hugenotten“ sind überall.
<< < 2541 - 2550 (4856) > >>