Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Umwelt schützen, Kosten sparen, Verantwortung übernehmen

EKBO: Konsistorium der Landeskirche will EMAS-Umweltleitlinien umsetzen
Das Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) will sein Umweltmanagement vorantreiben.

'Orte der Begegnung stärken Frieden und Freundschaft'

Baden: Präsidenten von französischem Senat und deutschem Bundestag unterstützen Begegnungskapelle in Straßburg
Die Restaurierung der deutsch-französischen Begegnungs- und Versöhnungskapelle in Straßburg bekommt prominente Unterstützung. Der Präsident des französischen Senats, Gérard Larcher, und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble machen sich jetzt gemeinsam für das Projekt stark.
Ab sofort bis zum 18. März können Sie sich anmelden zu einer Tour von Alkmaar bis Emden. ACHTUNG! WEGEN DER ANHALTENDEN PANDEMIE MUSS DIE RADTOUR LEIDER ABGESAGT WERDEN, 24.04.2021.

'Nächstenliebe ist der Maßstab christlichen Handelns'

Lippe: Bei der Landessynode betonte Landessuperintendent Dietmar Arends die Bedeutung der Seelsorge in Corona-Zeiten
Der Auftrag der Kirche bestehe darin – gerade in einer Zeit wie dieser – den Menschen Gottes Zuwendung und seine Nähe weiterzusagen.

Wahlen zur Nachfolge von Martin Heimbucher

ErK: Zwei Kandidatinnen für das Amt der Kirchenpräsidentin
Im Juli 2021 endet die Amtszeit von Kirchenpräsident Martin Heimbucher. Die Wahl einer Nachfolgerin/eines Nachfolgers ist für die Gesamtsynode am 4. und 5. März geplant.

Landesynode digital - wegen Corona verschoben

Lippe: Tagung wird am 22. und 23. Januar nachgeholt
Die Landessynode befasst sich u.a. mit dem Haushalt für 2021, dem Bericht des Landeskirchenrats und der Anhebung der Altersgrenze für Kirchenvorstände.

Aufruf: Flüchtlingslager Lipa evakuieren

Bündnis aus 140 Organisationen fordert Schutzsuchende des bosnischen Flüchtlingslagers aufzunehmen
Gefordert wird in dem Aufruf der Stopp der gewaltsamen und illegalen Rückweisungen von Flüchtlingen an den europäischen Außengrenzen und der freie Zugang aller Menschen zu einem fairen Asylverfahren in der EU.
Von Kathrin Oxen, Moderatorin des Reformierten Bundes

Erleichterung nach Corona-Jahr

Evangelisch-reformierte Kirche: Gesamtsynode fand zum ersten Mal in digitaler Form statt
Laut Moderamensbericht habe die ErK die Pandemiezeit bislang erstaunlich gut überstanden. Lob gab es für digitale Angebote wie auch das Engagement zahlreicher Helfer.

'Die Relevanz von Theologie ist für Manfred Rekowski ein Lebensthema'

Rheinland: Landessynode würdigte den scheidenden Präses
Die 74. Landessynode ist die letzte für Manfred Rekowski als oberster Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland. Am 20. März 2021 scheidet der Wuppertaler aus dem Präses-Amt und tritt in den Ruhestand.