Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

50 Jahre Konferenz Europäischer Kirchen

''Was die Dame munter hält, ist die orthodoxe Welt.''
Im Januar 1959 wurde die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) gegründet, eine ökumenische Gemeinschaft von orthodoxen, protestantischen und alt-katholischen Kirchen in Europa. Die KEK fördert die Einheit der Kirche und ist getragen von dem gemeinsamen Wunsch der Kirchen, ''in Frieden zu leben und Gerechtigkeit und Versöhnung zu fördern''.

Neues Logo für Europas Protestanten

Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) mit neuem Logo und Internetauftritt
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) hat einen neuen graphischen Auftritt. Zentrales Element ist ein neues Logo, das gemeinsam mit der Berner Agentur „Büro + Webdesign“ entworfen wurde.

Erneuter Anstieg bei deutschen Rüstungsexporten

Vorsitzender der GKKE kritisiert Lieferungen in Krisenregionen und Entwicklungsländer
EKD. Alarmiert über den neuerlichen Anstieg deutscher Rüstungsexporte zeigten sich die beiden Vorsitzenden der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) bei der Vorstellung des diesjährigen Rüstungsexportberichts am Montag in Berlin. „Die Welt wird nicht sicherer durch noch mehr Waffen“, sagte Prälat Stephan Reimers, der evangelische Vorsitzende der GKKE.

Ohne globale Gerechtigkeit kein Klimaschutz

Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke präsentieren Klimaplattform
Düsseldorf. Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz. Das erklären evangelische Kirchen sowie evangelische und katholische Entwicklungsdienste und Missionswerke in einer gemeinsamen entwicklungspolitischen Klimaplattform, die am Donnerstag (23.10.) in Düsseldorf vorgestellt wurde.
Der „Fachkreis Ethik“ der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) hat in der vergangenen Woche in Wien eine Konsultation zum Thema Sterbehilfe durchgeführt. Ziel war die Vorbereitung einer gemeinsamen Position der evangelischen Kirchen in Europa zu fragen der Sterbebegleitung und der Sterbehilfe.

Vor Gottes Augen ist alles bloß und aufgedeckt

Bischof Huber gedenkt im Bundestag der Reichspogromnacht und des Mauerfalls
In der Christlichen Morgenfeier im Deutschen Bundestag am 9. November hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, an den Fall der Mauer und die Reichspogromnacht von 1938 erinnert.
Zum Abschluss ihrer Tagung vom 4. bis 7. November in Dresden hat die EKD-Synode eine Kundgebung verabschiedet unter dem Titel: „evangelisch Kirche sein“. In „Besinnung auf Wesen und Auftrag der Kirche“ hält die Synode an dem eingeschlagenen Reformprozess fest, der kirchliches Handeln „auf erkennbar geistliche und theologische Handlungsfelder“ konzentrieren will.

Neuer Vorsitzender des Rechtsausschusses der UEK

Arno Schilberg übernimmt 2008 den Vorsitz des Rechtsausschusses der Union Evangelischer Kirchen (UEK).
Bereits im Mai 2007 wählte die Vollkonferenz der Union evangelischer Kirchen in der EKD in Hannover Kirchenrat Dr. Arno Schilberg zum neuen Vorsitzenden des Rechtsausschusses. Anfang 2008 wird Schilberg diesen Vorsitz antreten. Er ist Nachfolger für Oberkirchenrat Professor Jörg Winter, der in den Ruhestand geht.
<< < 4841 - 4850 (4856) > >>