Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

«Wer Judenhass predigt, bewegt sich außerhalb unserer Gemeinden.»

Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD)
22.07.2014. ZMD im KNA-Interview: Für berechtigte Kritik am militärischen Vorgegen Israels und gegen Antisemitische Parolen.

Hoffnung auf ein weltweites friedliches Zusammenleben

Keine Toleranz für Antisemitismus und Pauschalverurteilung von Muslimen
Angesichts judenfeindlicher Hassparolen und gewalttätiger Ausschreitungen bei "Friedensdemonstrationen" fordert Peter Bukowski, Moderator des Reformierten Bundes, die Verbundenheit mit jüdischen Gemeinschaften zu signalisieren. Lokale Modelle eines respektvollen und friedlichen Miteinanders von Christen, Juden und Muslimen gäben der Hoffnung auf ein weltweites friedliches Zusammenleben Nahrung.

Bilder sind Teil der Kampfhandlungen

Einspruch! – Mittwochs-Kolumne von Georg Rieger
Wenn es ein Thema gibt, mit dem man sich garantiert Feinde macht, dann ist es momentan wohl das Thema Israel-Palästina.

Friedensarbeit in Europa ist bleibende Aufgabe

Kirchenpräsident Heimbucher ruft zu Schweigeminute am 1. August auf
Kirchenpräsident Martin Heimbucher hat die evangelisch-reformierten Gemeinden gebeten, sich an einer europaweiten Schweigeminute zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zu beteiligen.
Zum Widerstand gegen Unrecht und Ausbeutung ruft Ilse Junkermann, Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), im Gedenken an den 75. Todestag von Paul Schneider auf.

Mahnung zu wachsamem Gewissen

Militärbischof Rink erinnert an 20. Juli 1944
EKD. Militärbischof Dr. Sigurd Rink hat sich zur 70. Wiederkehr des 20. Juli 1944 für ein wachsames christliches Gewissen ausgesprochen. In Berlin verlieh der erste hauptamtliche Militärbischof der EKD seiner Überzeugung Ausdruck, die Widerstandskämpfer im Dritten Reich seien vor allem ihrem Gewissen gefolgt.

Hören, Vertrauen und Gehorchen als Dreiklang des Glaubens

Präses Manfred Rekowski predigt zum Gedenken an Paul Schneider
„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Über diesen Satz aus Apostelgeschichte 5,29 predigte im Januar 1934 in Hochelheim Pfarrer Paul Schneider. Über denselben Text spricht Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, bei einem Gedenkgottesdienst in Dickenschied für jenen Paul Schneider, der vor 75 Jahren im Konzentrationslager Buchenwald ermordet wurde.

Die Idee des gerechten Friedens multiplizieren

Friedensbildung in der rheinischen Landeskirche
ekir.de. Eine gute Sache zieht Kreise: Der erste Qualifizierungskurs zur Referentin bzw. zum Referenten für Friedensbildung an Schulen ist abgeschlossen. Die Anmeldung zum zweiten Qualifizierungskurs ist möglich.

Irgendwo müssen alle Fäden zusammenlaufen

Georg Rieger beauftragt mit der Koordination des Wiederaufbaus von St. Martha Nürnberg
Die am 5. Juni zerstörte St. Martha Kirche in Nürnberg soll wieder aufgebaut werden. Neben handwerklichem Geschick benötigt dies jede Menge Organisation und Koordination zwischen Gemeinde, Presbyterium, Architekturbüro und Presse. Im Auftrag des Presbyteriums übernimmt Georg Rieger diese im Rahmen einer halben Stelle honorierte Aufgabe.

Roboter-Theologie

Notat to go. Von Barbara Schenck
Zwei Roboter schaffen in meinem Haushalt: einer saugt, einer wischt. Ein leises „Dadidada“ erklingt aus dem Arbeitszimmer meines Mannes. Das soll wohl heißen: Hallihallo!
<< < 3491 - 3500 (4856) > >>