Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Terror in Kopenhagen: »Auch weiterhin gegen jede Form des Antisemitismus einstehen«

Rheinischer Vizepräses unterstreicht kirchliche Solidarität mit jüdischen Gemeinden
Angesichts der Terroranschläge in Kopenhagen hat sich Vizepräses Christoph Pistorius in einem Solidaritätsschreiben an den Landesverband der jüdischen Gemeinden Nordrhein gewandt.

Drei Bilder, ein Wort aus Theologie und Bibel

Ein neues Quiz zum Themenjahr »Bild und Bibel«
Drei Bilder sehen, ein Wort raten. Das Wort ist ein Fachwort aus Theologie oder Bibel. Eine neuer Ratespaß auf reformiert-info zum Reformationsdekadenjahr »Bild und Bibel«. Jede Runde Spiel besteht aus 3 x 3 Bildern. Dann gibt's die Lösungen oder einen zweiten Versuch.

Palmöl im Rampenlicht

Mittwochs-Kolumne - Paul Oppenheim
„Sonnenblumen, Palm, Raps…“ liest man neuerdings auf Verpackungen. Das alles verbirgt sich hinter dem Begriff „pflanzliche Fette“. Seit Dezember 2014 sorgt eine EU-Vorschrift für mehr Transparenz und so entdeckt der Verbraucher, wo überall Palmöl drin ist.

Quiz to go - 12. Februar 2015

7 Fragen: Reformiertes zwischen Blasphemie und Kirchenasyl
von Cornelia Kurth

direkt zum Quiz

Reformationsstädte Europas online

Mit einem Klick Infos zu Gottesdienst, Kunst und Kultur, Sport, Tourismus, Wissenschaft
Die Reformationsstädte Europas, ein Projekt der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE, sind ein Partnerschaftsprojekt europäischer Kirchen und Städte anlässlich des 500. Jubiläums der Reformation. Jetzt hat das Projekt eine eigene Internetseite eröffnet.

Verbindlich werden

Festschrift für Michael Weinrich
Wie kann christlicher Glaube verbindlich werden? Diese Frage beschäftigt Theologie und Kirche angesichts der Herausforderungen der Gegenwart. Sie sind herausgefordert, in Anteilnahme an der Verbindlichkeit des Wortes Gottes den aktuellen Krisen zu begegnen und sich von ihm erneuern zu lassen. Darauf hat der Theologe Michael Weinrich immer wieder hingewiesen. Ihm ist dieser Band zum 65. Geburtstag gewidmet.

Zivil vor Militär

EKD-Friedensbeauftragter: Zivile Konfliktlösung muss stärker in den Blick genommen werden
Der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Renke Brahms, hat anlässlich der Podiumsveranstaltung Experten für den Frieden Deutschlands ziviler Beitrag zur internationalen Konfliktlösung, zu der Bundespräsident Joachim Gauck eingeladen hat, die Bedeutung einer zivilen Konfliktbearbeitung unterstrichen.

Willkommenskultur für Flüchtlinge

Marktplatzgespräch im Rahmen der Reihe „ZUSAMMENLEBEN gelingt“
Kreis Lippe/Detmold. Wie lässt sich eine echte „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ im Alltag umsetzen? Mit dieser Frage und weiteren Aspekten der Aufnahme von Flüchtlingen beschäftigte sich das von Pfarrer Dieter Bökemeier (ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-Ost) geleitete „Marktplatzgespräch“ zum Thema „Zusammenleben unerwünscht?“ im Gemeindehaus am Markt.

Zivile Krisenprävention - anerkannt, aber nicht umgesetzt

Zivilgesellschaftliche Stellungnahme zum vierten Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des Aktionsplans Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung
Netzwerke und Dachorganisationen der Zivilen Krisenprävention und Konfliktbearbeitung fordern die Bundesregierung zu einer aktiven und werteorientierten Friedenspolitik auf.

Steinmeier: Mein Glaube darf nicht selbst zum Gegenstand der Politik werden.

Der Außenminister hat die reformierte Gemeinde in Nürnberg besucht
Anlässlich einer Besichtigung der verbrannten St. Martha Kirche hielt der reformierte Politiker eine Grundsatzrede zum Verhältnis von Reformation und Politik und sparte nicht mit theologischen und aktuellen Bezügen.

Die Rede Frank-Walter Steinmeiers zum Nachlesen auf der Homepage des Auswärtigen Amts
<< < 3211 - 3220 (4856) > >>