Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Der Mittelfinger und das Schicksal der Griechen

Einspruch! Mittwochs-Kolumne von Georg Rieger
Jeden Sonntag werden wir erst gut unterhalten und dann für blöd verkauft. Bei Günther Jauch wird nicht miteinander, sondern gegeneinander geredet.
Fünf weitere Schweizer Städte erhalten das Label „Reformationsstadt Europas“. Basel, Genf, Ilanz, Neuenburg und St. Gallen freuen sich, anlässlich der für 2017 geplanten Feierlichkeiten zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation ihre touristischen und kulturellen Reichtümer, welche die Identität unseres Landes grundlegend mitgeprägt haben, zur Geltung bringen zu können.

06 – Zwingli und Calvin und die Folgen für die Kunst

Der reformierte Blick auf die Bilder. Gedanken zu einer theologischen Ästhetik. Teil VI
Von Andreas Mertin

06 – Zwingli und Calvin und die Folgen für die Kunst

Ein Christ zwischen zwei Stühlen

J. F. Gerhard Goeters-Preis für Dissertation über den französischen Gelehrten und Diplomaten Jean Hotman (1552 – 1636)
Die Historikerin Mona Garloff hat am Sonntag Abend (15.3.) in der Johannes a Lasco Bibliothek den J. F. Gerhard Goeters-Preis der Gesellschaft für die Geschichte des reformierten Protestantismus erhalten.

Ökumene heißt Fremdenfreundlichkeit

Nicht mehr die eigene Perspektive kann der Maßstab sein, nach dem sich andere zur richten haben.
Es begann mit dem Lied „Vertraut den neuen Wegen“ des evangelischen Theologen und Liederdichters Klaus Peter Hertzsch. Inzwischen findet sich dieses Kirchenlied auch im „Gotteslob“, dem neuen Gesangbuch der Katholiken. Rund 120 Besucher kamen am Sonntagnachmittag zu einem ökumenischen Gottesdienst in die St.-Josef-Kirche nach Lohne.

Zur Ehre Gottes und zum Wohl des Nächsten

Martin Engels im Interview mit reformiert-info
Der rheinische Pfarrer Martin Engels stellt sich im April zur Wahl für das Amt des Moderators des Reformierten Bundes. Der Vorschlag des Nominierungsausschusses habe ihn geehrt, so Engels im Gespräch mit reformiert-info. Im Interview spricht der 34jährige Pfarrer über das Besondere der reformierten Konfession, die Relevanz der christlichen Botschaft heute und sein persönliches Glück.

Quiz to go - 12. März 2015

7 Fragen: Mit Witz!
von Cornelia Kurth

direkt zum Quiz

Wie Flüchtlinge den Gottesdienst verändern

Gute Nachrichten aus Burbach
Seit im September 2013 die ersten Flüchtlinge in der Notunterkunft in Burbach aufgenommen wurden, engagiert sich die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde vor Ort in der Arbeit mit den Flüchtlingen. Menschen aus Nigeria, Eriträa, dem Kosovo und und und verändern das Leben der Gemeinde.

Wie übersetzt man Sparpolitik?

Mittwochs-Kolumne - Paul Oppenheim
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Dieser berühmte Satz stammt vom Philosophen Ludwig Wittgenstein, und wie wahr er ist, wird uns auf der politischen Bühne Europas vorgeführt.

Tote an Europäischen Grenzen – es gibt Alternativen!

Kirchen treten ein für „safe passage“
Tote an den europäischen Außengrenzen können und müssen verhindert werden, es gibt Alternativen und diese müssen umgesetzt werden. Diese Botschaft wurde von Vortragenden und Teilnehmenden bei der Konferenz „Tote an Europäischen Grenzen – es gibt Alternativen!“ hervorgehoben, die in Rom am 23. und 24. Februar 2015 abgehalten wurde.
<< < 3171 - 3180 (4856) > >>