Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

von Klaus Bröhenhorst, Hildesheim

Große Resonanz auf Zukunftsprozess

Mehr als 100 Gemeinden reichen Stellungnahme ein
Der vor gut einem Jahr gestartete Zukunftsprozess der Evangelisch-reformierten Kirche ist auf große Resonanz in den Kirchengemeinden und kirchlichen Gremien gestoßen. 105 Kirchengemeinden, acht Synodalverbände sowie zahlreiche Gremien und Einzelpersonen haben eine schriftliche Stellungnahme an das Moderamen der Gesamtsynode gerichtet.

Rätselfrage zum internationalen Tag der Muttersprache

14 deutsche Wörter, die andere Sprachen nicht kennen
Rätselfrage von reformiert-info: Welches dieser typisch und (fast) einmalig deutschen Wörter stammt vom Sprachschöpfer Martin Luther?

Nes Ammim - aus dem Alltag in einem nicht-alltäglichen Dorf in Israel

Leben in Israel zwischen Golan und Sinai, Mittelmeer und Jordan, unter Juden, Muslimen, Christen, Agnostikern,Touristen, Freiwilligen - Volontären, Israelis, Palästinensern, Deutschen, Niederländern, Schweden, Amerikanern undundund
Ein Fortsetzungs-Tagebuch auf reformiert-info. Von Tobias Kriener

Ökumenisches Friedensdekade: Plakat für Motto Streit! ausgewählt

Das Motto „STREIT!“ wurde in einem Plakatwettbewerb grafisch umgesetzt
Bonn/Kassel, 20.02.2017. Das diesjährige zentrale Plakatmotiv der Ökumenischen FriedensDekade steht fest.

Ankunft - noch nicht so ganz...

Nes Ammim - aus dem Alltag in einem nicht-alltäglichen Dorf in Israel. 1. Kapitel
Teenies toben im Niqab - Verkehrschaos als Symptom parteipolitischer Rivalitäten - auf dem Weg zur Tollwutimpfung: Blaumilchkanalzeiten

Christliche Hoffnung im Horizont der reformierten Theologie

Vorträge der Reformierten Sommeruniversität 2016
hrsg. von Matthias Freudenberg
von Cornelia Kurth

zum Quiz

Wir brauchen Dich, gnädiger Gott

Fürbitte von Jochen Denker
...Wir spüren, dass unsere Welt im Umbruch ist...

Hörtipp: Ein reformierter Geist in Bellevue?

Interview mit Matthias Freudenberg zur Wahl von Steinmeier zum Bundespräsidenten
in der Sendung "Religionen" (Deutschlandradio Kultur) am 12.2., 14.05-15.00 Uhr
<< < 2451 - 2460 (4856) > >>