Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Mit Käsestangen die Welt retten

Tag der offenen Gesellschaft
Tische rausstellen, Menschen einladen - fertig ist die Aktion zum 'Tag der offenen Gesellschaft' am 16. Juni. Auch Kirche und Diakonie waren jetzt am Frankfurter Mainufer dabei.

'Interreligiöser Dialog gehört zum Wesen der Kirche'

Tagung zu den theologischen Grundlagen des interreligiösen Dialogs
Der interreligiöse Dialog ist in einer multireligiösen Gesellschaft wichtiger denn je. Daher will die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) sich noch intensiver im Dialog mit anderen Religionen engagieren. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer eines Studientages der ACK zu den theologischen Grundlagen des interreligiösen Dialogs am 14. Juni in Fulda.

Wanderausstellung Karl-Barth-Jahr 2019

Bestellung ab sofort möglich
Erste Tafeln der Ausstellung sind bereits fertig gestellt.

Ob 'Fußball ist unser Leben' oder die Nationalhymne: Hauptsache gemeinsam

Rheinische Kirche startet Choraktion zur Fifa-Fußballweltmeisterschaft
Die Evangelische Kirche im Rheinland sucht den besten Chor zur Fifa-Fußballweltmeisterschaft in Russland 2018.

'Keine Aushöhlung des Asylrechts'

Lippische Landessynode: Von Ankerzentren Abstand nehmen und Rechtsanspruch auf Familiennachzug für subsidiär Geschützte wieder einführen
Die Lippische Landessynode fordert die Bundesregierung auf, den Rechtsanspruch auf Familiennachzug für subsidiär Geschützte wieder einzuführen sowie von den Plänen für sogenannte Ankerzentren Abstand zu nehmen.

Unterwegs nach Emmaus

Predigt zu zu Lk 24,13-35
Die Emmaus-Geschichte zeigt, wie Enttäuschung über falsche Erwartungen an Jesus überwunden wird, sobald der auferstandene Jesus die Schrift auslegt und sich beim Brotbrechen offenbart.

Friedrich Schleiermacher, der reformierte Theologe

Reformierte Sommeruniversität 2018
Die diesjährige Sommeruniversität steht im Zeichen des 250. Geburtstages von Schleiermacher (1768-1834)

Evangelische Jugendliche sind politischer als ihre Altersgenossen

Studie 'Jung – aktiv – evangelisch in NRW!'
Christlich engagierte junge Menschen in Nordrhein-Westfalen sind politischer als ihre Altersgenossen. Das legt die Studie nahe, die rheinische, westfälische und lippische Kirche beim Lehrstuhl für Religionspädagogik an der Universität Tübingen in Auftrag gegeben haben.

'Es droht ein Schritt hin zu einer neuen Qualität von Waffen'

EKD-Friedensbeauftragter: Anschaffung von Drohnen nochmals überdenken
Renke Brahms sprach sich stattdessen für Investitionen in eine gewaltfreie und zivile Konfliktbearbeitung aus.

Auch Beten ist aktive Friedensarbeit

Gemeindedelegation der Evangelisch-reformierten Kirche aus Nahem Osten zurück
Unter der Leitung von Ökumenepastor Thomas Fender und der Menschenrechtsreferentin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Sabine Dressler, besuchten Mitglieder der evangelisch-reformierten Gemeindedelegation die Evangelische Kirche in Syrien und dem Libanon mit Sitz in Beirut.
<< < 1961 - 1970 (4856) > >>