Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

'Gott beruft uns alle zu seinen Zeugen'

Lippe: Fünf neue Prädikanten für den Dienst in der Gemeinde berufen
Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der evangelisch-reformierten Kilianskirche in Schötmar hat Landessuperintendent Dietmar Arends jetzt weitere vier Prädikanten berufen.

Kirche: Unverwechselbare Kraft in einer pluralen Gesellschaft

Ulf Schlüter ist neuer Theologischer Vizepräsident der westfälischen Landeskirche
Als Theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) ist Pfarrer Ulf Schlüter (56) von Präses Annette Kurschus in sein Amt eingeführt worden. In dem festlichen Gottesdienst in Schwerte wurde auch Albert Henz (63), Vizepräsident bis Ende Juni, in den Ruhestand verabschiedet.

Suche Frieden

Botschaft von Chris Ferguson, Generalsekretär der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WCRC)

Quiz to go - 4. Juli 2018

5 Fragen: Nächstenliebe - Barmherzigkeit - Mitgefühl
Von Cornelia Kurth

Aktionstag gegen Atomstützpunkt am Samstag

Zentrum Oekumene organisiert Protest
Sie sind in der Öffentlichkeit fast vergessen, aber sie lagern noch immer in Deutschland: Atomwaffen. Jetzt hat das Zentrum Oekumene dazu aufgerufen, bei einem Aktionstag am Atomwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Büchel kommenden Samstag teilzunhemen. Es fahren sogar Sonderbusse.

'Nur noch Abschottung'

Landessuperintendent Dietmar Arends kritisiert Beschlüsse des EU-Gipfels
Der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Dietmar Arends, kritisiert die jüngsten Beschlüsse des EU-Gipfels zur Flüchtlingspolitik als menschenrechtlich sehr bedenklich.

Gemeinschaft als Verheißung

Christologische, soteriologische, ekklesiologische und bibelhermeneutische Erkundungen zu Johannes Calvins Abendmahlstheologie (1537-1559)
Von Dennis Schönberger
Kirchenpräsident und Bundespräsident: Volker Jung ist mit einer Delegation um Frank-Walter Steinmeier in Minsk. Dort eröffnen sie eine Gedenkstätte für NS-Gräueltaten. Auch Hessen spielt im fernen Weißrussland eine traurige Rolle.
Vor anderthalb Jahrzenten im Politik-Sprech noch als "Gedöns" verspottet - heute ein entscheidender Faktor in Betrieben: Familenfreundlichkeit. Nun wurde die EKHN-Kircheverwaltung dafür in Berlin von der Bundesfamilienministerin ausgezeichnet.

Gastfreundschaft beim Mahl ist wichtige Station auf dem Weg zur Einheit

Kirchenleitung ruft Gemeinden zu weiteren Schritten in der Ökumene auf
Angesichts der Auseinandersetzungen in der römisch-katholischen Kirche über die Zulassung von evangelischen Partnerinnen oder Partnern in konfessionsverbindenden Ehen zur Eucharistie hat die Evangelische Kirche im Rheinland ihre Kirchengemeinden aufgerufen, die eigene Position zum Abendmahl und zur Kirchengemeinschaft selbstbewusst ins Gespräch zu bringen.
<< < 1941 - 1950 (4865) > >>