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75 Jahre Evangelische Kirche in Deutschland
Konferenz in Treysa im August 1945

Im nordhessischen Treysa kamen vom 27. bis 31. August 1945 rund 120 protestantische Kirchenvertreter zusammen, um über einen Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg zu beraten. Damit wurde die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) als Zusammenschluss lutherischer, reformierter und unierter Landeskirchen gegründet.
Am Ende konnte eine aus zwölf Personen bestehender vorläufiger Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (sechs Mitglieder stammen aus lutherischen Kirchen, vier aus unierten, zwei aus reformierten) gebildet werden. Zum ersten Ratsvorsitzenden dieser neuen Struktur wurde der württembergische Landesbischof Theophil Wurm gewählt. Auch eine vorläufige Ordnung der EKD wurde in Kraft gesetzt.
Daneben wurde auch das Evangelische Hilfswerk, das 1957 zusammen mit der Inneren Mission zum Diakonischen Werk der EKD zusammengeführt wurde, wurde von der Kirchenkonferenz in Treysa gegründet.
Die EKD begleitet das Jubiläum mit einer eigenen Themenseite.
Quelle: EKD


